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Saufnix >> Alkoholiker >> Deine eigene Alkoholkarriere > Dann fang\' ich \'mal an...
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tommie
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#1 | Mittwoch, 01. Mai 2002 (12:34)
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Im Frühjahr 1995 wurde mir klar dass ich vom Alkohol abhängig war. Dass ich Alkoholiker bin. Dass ich etwas tun musste um nicht kaputt zu gehen und um weiterleben zu können. Das war zu einer Zeit, da ich schon morgens, vor Arbeitsbeginn, mindestens 2 Flaschen Bier trinken musste um „normal“ zu erscheinen und meinen Alkoholpegel – auch während der Arbeitszeit – irgendwie halten musste. Aber es dauerte noch lange 4 Jahre bis ich das auch realisiert hatte und bereit war mir helfen zu lassen. Aber - von Anfang an, ein paar Stationen aus meinem Leben:
15. März 1970: an diesem Tag trank ich mein erstes Glas Alkohol. Es war der Tag meiner Konfirmation, mein Vater bot mir das Glas Wein zum Mittagessen an. Der Weißwein schmeckte grässlich und ich konnte nichts tolles daran finden. Ich war 14 Jahre alt und es war das erste und letze mal, dass ich nach dem 1.Glas aufgehört habe zu trinken.
14. Juni 1999: an diesem Tag trank ich meine letztes Flasche Alkohol. Das Bier schmeckte grässlich und ich konnte nichts tolles mehr daran finden. Ich war 43 Jahre alt.
Irgendwann in den 29 Jahren zwischen 1970 und 1999 bin ich zum Alkoholiker geworden.
Schon in dem kurzen Zeitraum zwischen meinem ersten Glas beim Konfirmationsmittagsessen 1970 und der Abiturfeier 1975 trank ich – gemessen am Konsum der meisten anderen – viel. Die Feiern unserer Klasse, besonders während der Oberstufenzeit, waren berühmt-berüchtigt. Damals habe ich so manchen Vollrausch heimgeschleppt, nicht eine Feier ausgelassen und mir oft geschworen NIE wieder Alkohol zu trinken. Die „üblichen“ Getränke waren Export-Bier und Asbach-Cola oder Bacardi-Cola. Heutzutage würde man sagen, das waren in unserem sozialen Umfeld die „In-Getränke“. Mich kennzeichnete, dass ich immer mehr als die anderen getrunken habe und meist der letzte war der ging ... oder wankte. Einige Zeit jobbte ich in einem gastronomischen Betrieb, dem Lokal, wo sich die Jugend traf. Ich saß also direkt an der Quelle – und nutzte das natürlich aus.
Zwischen dem Abitur 1975 und meinem Studienbeginn im Herbst 1975 habe ich 6 Wochen gejobbt um mit 2 Freunden für 3 Wochen nach London fahren zu können. Es war mein erster Urlaub ohne Eltern - und wir ließen - na ja - so richtig die Sau 'raus. Ich machte erste Erfahrungen mit „fremden“ Biersorten und Whiskey, auch diese Alkoholika bescherten mir Vollräusche – obwohl sie mir überhaupt nicht schmeckten. Viel Kopfzerbrechen über meinen Alkoholkonsum habe ich mir damals nicht gemacht, schließlich war ich ein ausgezeichneter Sportsmann, fit wie ein Turnschuh, lebenslustig und - "vertragen" konnte ich auch etwas.
Ab dem Wintersemester 1975/76 habe ich in Mainz, Stuttgart und Köln studiert, dabei viel gefeiert und geliebt. Oft über die Stränge geschlagen, so manche Vorlesung sausen lassen. Trotzdem habe ich es geschafft, gute bis ausgezeichnete Abschlüsse zu machen.
1982 begann ich mit dem, was man als Berufsleben bezeichnet. Und ich konnte gleich realisieren wovon andere nur träumen: ein toller Job im Ausland, Sonne, Strand und Meer, ein sagenhafter Verdienst, so gut wie keine Ausgaben (alles gespart - da kam der Schwabe in mir durch) und bei allen beliebt und begehrt. Arbeitergott, was willst du mehr. Im ersten Jahr musste ich zwar kurz wegen einer Sportverletzung zur medizinischen Behandlung nach Deutschland zurückfliegen, aber ansonsten verlief die erste Saison als "richtiger Arbeiter" wie im Traum. Ich hatte zwar einen anstrengenden, sehr sportlich ausgerichteten Arbeitstag, schaffte den aber ohne größere Probleme. Nicht zuletzt wegen der leckeren, neuen Alkoholikavarianten: spanisches Bier, Kräuterliköre (Hierbas), Schnäpse (Veterano und Co.) und Weine. In dieser Zeit machte ich auch ersten richtigen Erfahrungen mit sogenannten weichen Drogen wie Haschisch und Marihuana. Es schien mir fast „üblich“ zu sein, in gewissen Kreisen nach einem guten Essen etwas „zu rauchen“. Mir persönlich gab das erst den richtigen Kick in Verbindung mit dem entsprechenden Alkohol, vorzugsweise dem ortsüblichen Kräuterschnaps.
Manchmal ging die Liebe zum Alkohol soweit, dass ich mehrere Tage nicht ganz nüchtern wurde – allerdings ohne die Arbeit zu vernachlässigen. Da dort eh alle, sowohl Urlauber als auch Mitarbeiter, spätestens ab der Mittagszeit ein gewisses „Level“ hatten fiel ich nicht auf.
Während des Winters 1982/83 gönnte ich mir 18 Wochen Nichtstun, lebte auf meiner Trauminsel in den Tag hinein, lernte viele Menschen und angebliche Freunde kennen. Es war fast ein kleines Paradies, ein Paradies mit reichlich Alkohol und anderen Drogen, teilweise ausschweifend mit Feiern "nach Art des Landes", also über 3 Tage hinweg. Das gefiel mir.
Die kommende Saison 1983 gestaltete sich nicht so wie es hätte sein können. Zwar hatte ich noch Spaß an der Arbeit und am Feiern, dennoch hatte ich bei allem ein ungutes Gefühl. Und als ob ich es hätte kommen sehen - mein Körper streikte gegen Saisonende, die Knochen machten nicht mehr mit. Ich war für meinen Arbeitgeber - obwohl ich eigentlich so eine Art Selbstständiger war - unbrauchbar, flog zurück und versuchte mein Glück in Deutschland. Jedoch - ohne Erfolg.
Ich stand buchstäblich vor dem Nichts. Ich hatte gar kein Geld, gar keine Arbeit, gar keine Freunde, zu dieser Zeit auch keine Familie mehr.
So wurden die Jahre 1984 und 1985 für mich zu einer Art Wander- und Lehrjahre.
Alkohol spielte fast täglich eine Rolle in meinem damaligen Leben. Ich trank zwar nicht übermäßig, jedoch so gut wie täglich.
Ende 1985 fand ich eine feste Arbeit - und damit neue Saufkumpane.
Wie es letztendlich dazu kam dass ich ohne den Schluck Alkohol, auch schon vor und während der Arbeit, nicht mehr leben konnte, das weiß ich bis heute nicht. Dieser Übergang vom Alkoholmissbrauch zur Alkoholabhängigkeit verlief bei mir fließend. Es ist für mich auch nicht wichtig diesen Punkt genau benennen zu können oder zu wissen, wieso das so kam. Viel bedeutsamer war, dass ich einige wenige Arbeitskollegen hatte, die meine Veränderung bemerkten und mich darauf auch ansprachen. Sie wussten mit der Situation zwar anfangs auch nicht richtig umzugehen, es war für mich aber entscheidend zu wissen dass man merkte, wie und wie viel ich trank.
Mir selbst gegenüber hatte ich mir meinen Alkoholismus längst eingestanden; oft genug stand ich betrunken vor dem Spiegel, schaute mich an und sagte zu dem Spiegelbild: "Du blöder scheiß Alkoholiker". Ich konnte aber nichts dagegen tun.
Insgesamt 3 mal habe ich es mit einem trockenen Entzug versucht, an langen Wochenenden und während eines Urlaubs, aber - das Zittern und das Verlangen nach Alkohol waren stärker. Empfehlen kann ich das niemandem, mit Delirien und Wahnvorstellungen ist nicht zu spaßen. Bis heute weiß ich teilweise nicht was Traum war und was Realität. Heute weiß ich, dass ich mit diesen Versuchen mit meinem Leben gespielt habe; meinem Arzt habe ich von diesen vergeblichen Versuchen, trocken zu werden ausführlich berichtet. Er hat mir anschaulich erklärt, dass spätestens mein 3. Versuch tödlich verlaufen wäre, hätte ich es wirklich „durchgezogen“.
Während der letzten 4 Jahre meiner nassen Zeit musste ich schon nach dem Aufstehen anfangen zu trinken. Das Zittern wäre sonst zu stark geworden. Komischerweise hat keine meiner damaligen Freundinnen (angeblich) etwas von meiner Sucht bemerkt. Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, dass ich es so gut hätte verheimlichen können.
Im Frühjahr 1999 besuchte ich auf Drängen meines Arbeitgebers zum ersten mal eine (innerbetriebliche) Selbsthilfegruppe. Ich war einfach zu sehr aufgefallen, hatte zu oft krankgefeiert, lief mit einer Fahne durch die Gegend oder benahm mich nicht korrekt.
In dieser Gruppe wurde mir so einiges richtig bewusst: auf einmal musste ich mich nicht mehr schämen, ich brauchte nichts zu verheimlichen. Und - ich stand mit meiner Krankheit nicht alleine da, die Betroffenen und Mitarbeiter dort verstanden, wovon ich sprach. Ein Grund dafür, dass ich immer noch wöchentlich dorthin gehe. Ganz am Anfang war diese Gruppe allerdings nur ein Alibi für mich – ein Alibi um weiter zu trinken; ich konnte ja sagen: „seht her, ich tu doch etwas“. Natürlich konnte das nicht „gut gehen“. Ich wollte, vom Kopf her, schon längst nicht mehr trinken; mein Körper war da aber anderer Meinung.
Am 14. Juni 1999 ließ ich mich zur Entgiftung in eine Klinik einweisen, oder - besser gesagt - mein Arbeitgeber setzte mir das Messer auf die Brust und sagte: "geh' da hin, oder deine Sauferei wird Konsequenzen haben". Der übrig gebliebene Rest Verstand in meinem Hirn befahl mir, mich behandeln zu lassen, der Wille dazu war schon lange da gewesen. Es fehlte nur noch der letzte Tritt in die richtige Richtung.
Und der kam ziemlich schnell und heftig, noch vor besagtem 14. Juni: An einem Donnerstag, 5 Tage vor dem Termin für meine Entgiftung, musste ich zu einer amtsärztlichen Untersuchung. Mein Arbeitgeber bestand darauf. Ich startete also, beginnend mit Mittwochnachmittag, den verzweifelten und hoffnungslosen Versuch, zu dieser Untersuchung nüchtern erscheinen zu können. Das Unglaubliche geschah: Ich trank ganze 17 Stunden keinen Tropfen Alkohol und dachte, dadurch einen 'normalen' Eindruck hinterlassen zu können. Den Fragebogen zu meiner Person, auch über frühere Erkrankungen, Operationen etc. musste ich 2 mal ausfüllen. Der erste Anlauf endete in einem unleserlichen, dahingezitterten Gekritzel. Ich bekam nicht einen einzigen normalen Buchstaben zustande, es war mehr so, als ob ich mein Zittern zu Papier gebracht hätte. Ich konnte nach diesen paar Stunden ohne Alkohol nicht mehr schreiben, jedenfalls nicht leserlich. Ein großes "O" bestand z.Bsp.aus einer Aneinanderreihung von etwa 20 kurven ähnlichen Strichen. Die Ärztin sah natürlich sofort was mit mir los war. Als klapperndes Häufchen Elend stand ich vor ihr, konnte mich kaum auf der Waage halten, musste mich an der Wand abstützen damit ich nicht hinfiel. An ein kontrolliertes ent- und bekleiden zur Untersuchung war überhaupt nicht zu denken. Sie wusste Bescheid über meine Alkoholabhängigkeit, ich sagte ihr auch, ohne gefragt zu werden: "Ich bin Alkoholiker und will in eine Entgiftung". Zuerst wollte sie mich bis zu dem anstehenden Termin gar nicht mehr arbeiten gehen lassen. Ich habe ihr dann dargelegt, dass ich, 5 Tage Freizeit und den Termin im Hinterkopf, mich wohl vollends kaputt saufen würde. Erst als ich ihr versprach, sofort nach der Untersuchung meinen Alkoholpegel wieder auf ein für mich 'normales Niveau' zu bringen, ließ sie mich gehen. Nicht ohne mir zu raten, 'einigermaßen nüchtern' montags in der Klinik zu erscheinen.
Natürlich habe ich das nicht geschafft, mit 1,72 Promille tauchte ich morgens um 11.00 Uhr dort auf, für mich damals ein Wert am unter Teil der Promilleskala; ich dachte wirklich, ich sei (fast) nüchtern. Die letzten 2 Flaschen Bier musste ich morgens trinken damit ich die Münzen in den Schlitz des Fernsprechers in der Telefonzelle überhaupt einwerfen konnte, sonst hätte ich an der Strasse auf ein Taxi hoffen müssen.
Einige Monate später erfuhr ich von der Ärztin, dass sie damals etwas gemacht hatte, was sie in über 20 Jahren Suchtbetreuung noch nie gemacht: sie hatte sich persönlich darum bemüht und eingesetzt, mir schnellstmöglich einen Therapieplatz zu besorgen. Meine mich damals behandelnde Ärztin sehe ich jetzt schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen - sollte sie diese Zeilen lesen. Aber - auch ihr möchte ich ein Dankeschön sagen, genauso wie all den anderen die mir, wissend oder nicht, geholfen haben. Auch wenn mir oft gesagt wird: "Das hast du alleine geschafft", so wäre mein heutiges Leben ohne diese Helfer kaum mehr möglich.
Obwohl ich nie bewusst nach dem tieferen Grund meines übermässigen Trinkens gesucht habe, kenne ich ihn heute: ich hatte immer aus Angst getrunken. Aus der Angst heraus, nicht "dazu zu gehören", ich hatte Angst davor, etwas zu versäumen oder nicht geniessen zu können. Ich trank aus Angst vor der Zukunft und vor dem Leben, hatte Minderwertigkeitsgefühle und glaubte, weniger wert zu sein als andere. Ich trank, um lustig und "cool" zu werden, ich soff mich in Traumwelten, die unendlich weit entfernt schienen. Der Alkohol war mein Mittel, mit dem ich die Angst vor mir selbst ertränken wollte. Ich lebte in dem Glauben, mit Alkohol wäre das Leben leichter und erträglicher.
Die Angst ist mit dem Alkohol verschwunden, ich habe gelernt mit mir selbst zu leben. Ich stellte fest, dass ich auch ohne Alkohol "etwas auf dem Kasten habe", mag mich so wie ich bin und muss mir selbst nichts mehr vorlügen.
Es war ein langer, weiter und beschwerlicher Weg bis zu dieser Erkenntnis. Es hat sich gelohnt, diesen Weg zu gehen.
Alleine hätte ich diesen Weg nicht geschafft.
Doch ich durfte erleben, wie schön es ist, nicht allein zu sein.
tommie
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zermatttommie videos
wenn du ganz oben auf dem hohen Berg stehst, bist du auf einmal ganz klein
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Angel 5733
bin coabhängig

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#2 | Freitag, 14. März 2008 (16:06)
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Bin sehr beeindruckt von deinem Lebenslauf und sehe das bei mir ganz genauso bin coabhängig und versuche seit einer ambulanten Therapie mich dem Alkohol zu entziehen.
Es klappt leider nicht weil immer wieder diese visionen von der schlechten Angel und der nicht zureichenden Angel da sind
Mein Vater hat es geschafft mir Gefühle bnur mittels Alkohol dar zu stellen und das tue ich immer noch obwohl mir die Therapie etwas anderes vermittelt hat würde mich über Antwort freuen
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mihu

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#3 | Freitag, 14. März 2008 (16:31)
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Zitat:
Gepostet von Angel 5733
Bin sehr beeindruckt von deinem Lebenslauf und sehe das bei mir ganz genauso bin coabhängig und versuche seit einer ambulanten Therapie mich dem Alkohol zu entziehen.
Es klappt leider nicht weil immer wieder diese visionen von der schlechten Angel und der nicht zureichenden Angel da sind
Mein Vater hat es geschafft mir Gefühle bnur mittels Alkohol dar zu stellen und das tue ich immer noch obwohl mir die Therapie etwas anderes vermittelt hat würde mich über Antwort freuen
hi tommie,
schade, die geschichte hatte ich schon vor einiger zeit unter "über mich" gelesen.
gut, daß du sie hier nochmal so reinsetzt.
ich finde mich in vielen punkten dort auch wieder, aber wer nicht.
sie gibt mut, die dinge anzugehen, egal auf welchem weg auch immer. das ergebnis ist das, was zählt. meinen respekt.
und kompliment für diese seite, sie gibt mir im moment gerade viel. danke.
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genaro

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#4 | Freitag, 14. März 2008 (16:34)
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@ mihu: bedank Dich bei Angel, die hat es aus der Versenkung geholt.
Wie war das noch mit: aufs datum schauen?
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Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.
Otto von Bismarck
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mihu

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#5 | Freitag, 14. März 2008 (16:36)
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Zitat:
Gepostet von genaro
@ mihu: bedank Dich bei Angel, die hat es aus der Versenkung geholt.
Wie war das noch mit: aufs datum schauen?
brauche nicht aufs datum schauen, ich weiß, daß montag der 17. ist
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Ruby
trocken ist schön

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#6 | Freitag, 14. März 2008 (16:38)
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verstehe ich jetzt nicht ganz, was ist an tommies Beitrag nicht mehr aktuell? (und ich kann das Datum auch erkennen...)
Angel 5733
im Forum.
Wenn du über dich schreiben willst, stell dich am besten in einem eigenen Thread vor.
Ansonsten lies dich hier quer durchs Forum.
Gruß Ruby
[ Editiert von Ruby am 14.03.08 16:53 ]
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es sind die kleinen Dinge im Leben...
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genaro

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#7 | Freitag, 14. März 2008 (16:55)
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Tommies Beitrag ist aktuell, auch wenn er es am erschten Mai 2002 schon hier eingestellt hatte.
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Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.
Otto von Bismarck
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mihu

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#8 | Freitag, 14. März 2008 (17:07)
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Zitat:
Gepostet von genaro
Tommies Beitrag ist aktuell, auch wenn er es am erschten Mai 2002 schon hier eingestellt hatte.
das sehe ich auch so!
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lafee

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#9 | Montag, 07. April 2008 (8:42)
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guten morgen tommi,
ich bin sehr beeindruckt .
ich habe das große glück gehabt,dass es menschen gab,die dafür gesorgt haben,dass ich nicht soviel leid ertragen mußte --- nicht soooo tief gefallen bin.
ich habe mich gegen die hilfe zuanfang sehr gewehrt,denn schlichlich war ich ja gar nicht alkoholabhänig --- dachte ich.
heute bin ich diesen menschen unendlich dankbar,dass sie nicht aufgegeben haben und mich" gerettet " haben.
ich wünsche dir einen schönen tag
lafee
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Stark ist,wer in Not um Hilfe bitten kann
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Soulstorm
so soll es bleiben

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dabei seit: 21.10.07

 | fühlt sich wohl hier |
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#10 | Montag, 07. April 2008 (9:48)
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Hallo Tommie,
Auch ich hab Deine Geschichte heute zum ersten mal gelesen,und finde sie fesselnd und ergreifend.
Damals hattest du Helfer, und heute bist du mit diesem Board zu einem ganz großen Helfer geworden.
Zu jeder Tages und Nacht Zeit auf dieses Board zurückgreifen zu können hat mir vor ca 1 Monat einen Rückfall erspart, und dafür danke ich dir .
alles gute
Soul
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Do not dwell in the past, do not dream of the future, concentrate the mind on the present moment.
Buddha
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RESPEKT
Geschaft.

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#11 | Montag, 07. April 2008 (22:45)
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Ich bin beeindruckt von dieser seite. Seit fast8 monaten trocken und kolege alkohol brauch ich nicht mehr zum ueberleben.
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relaunch
Benutzer gelöscht
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#12 | Montag, 07. April 2008 (22:49)
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Hi RESPEKT,
ich wünsche dir, dass das so bleibt und du ein 'gutes' Beispiel bist.
M
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igelchen2
jetzt klappts

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dabei seit: 18.04.08

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#13 | Sonntag, 20. April 2008 (1:09)
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hallo tommy
hab nun endlich den eingang gefunden, gab erst mal immmer anmeldeprobleme, und grad deine geschichte gelesen.
bin ganz neu hier und nenn mich mal edwin, da ich immer noch ängste habe daß mich jemand erkennt.
bin 55 und hab wohl auch so ca mit 13 den ersten eierlikör getrunken, hat sich dann so weiter entwickelt, im sudium eher bier und billard, auch alles gut be- und überstanden.
bin dann auch immer tiefer in den alkstrudel gekommen ohne das so ernst zu nehmen.
hab aber immer selbst aufgehört, einmal mit berater sogar 2 jahre, jedoch erwischt es mich in letzter zeit immer öfter. es geht schon mal (1 mal in diesem jahr) fast einen monat gut, aber dann kocht das fass wieder über. ich wohl zu introvertiert um meinen frust anders loszuwerden.
die vorstellung in eine gruppe zu gehen bringt mich nur in einen vollrausch.
suche nach ner nochmaligen möglichkeit von einzelgesprächen, aber das ist in zeiten knappster kassen immer schwieriger.
vielleicht gehts jemandem ähnlich und er hat einen tip
ansonsten gute tage
edwin
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funkelsternchen

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dabei seit: 02.09.06

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#14 | Sonntag, 20. April 2008 (10:03)
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hallo edwin,
wenn du nach "möglichkeiten" zu einzelgesprächen suchst, was hast du denn in diese richtung schon unternommen?
funkelsternchen
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lebe entschlossen und wild
ich liebe das leben und das leben liebt mich
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igelchen2
jetzt klappts

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#15 | Montag, 21. April 2008 (13:47)
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hallo funkelsternchen,
zugegeben soviel ist das nicht, hab versucht den alten betreuer wieder zu bekommen, der ist aber in rente und die station (kirchlich in osterode) hat nur noch eine stelle in herzberg. das war mir allerdings zu weit.
zu nah am wohnort will ich aber auch nicht, da hab ich die angst jemanden zu treffen der mich kennt.
plan schon noch mal beim lucaswerk nachzufragen.
schaun wa mal
edwin
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Saufnix >> Alkoholiker >> Deine eigene Alkoholkarriere > Dann fang\' ich \'mal an...
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