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H0-Modellbahnforum >> Modellbahn - Planung, Bau und Betrieb >> Gleis- und Anlagenplanung > Betrieb nach Fahrplan auf Modellbahnanlagen
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KPEVler1988

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| #1
| Montag, 01. September 2008 (11:43) |
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Hallo zusammen,
bevor der Thread für lange und schmale Regalanlagen völlig durcheinandergerät, mache ich hier lieber mal einen neuen auf.
Vorgaben + Wünsche:
Das grundsätzliche Problem bei der Anlagenplanung ist ja, dass ees nicht nur darum geht, ein paar Gleise optisch ansprechend im Raum zu platzieren, sondern dass man sich von Anfang an klar sein muss:
- Was will ich?
- Was kann ich?
Und daraus dann vielleicht ableitet:
- Was muss ich?
Kurze Bemerkung am Rande: Um zu wissen, was ich kann, muss ich eigentlich schon eine Anlage gebaut haben, bevor ich anfange zu bauen...
Meine Wünsche waren damals folgende:
- DB Ep. III, daraus wurde dann später „KPEV“ Ep. I, was sich bei mir aber eher optisch niederschlug
- Nebenbahn (ich bin immer noch der Meinung, dass eine Hauptbahn sehr schwer darzustellen und zu betreiben ist)
- Module oder zumindest Segmente
- Flachland, das macht den Segmentbau auch gleich einfacher
- RocoLine ohne Bettung, aber mit Schotter. An Tillig oder Peco habe ich mich damals noch nicht herangetraut, außerdem sieht RocoLine um Meilen besser aus als das Fleischmann Profigleis, das ich vorher hatte.
Bisher alles Punkte, die noch viel Spielraum lassen, was den Betrieb angeht.
- Ein Kopfbahnhof. Ich war das ewige im-Kreis-Fahren leid, außerdem passt ein Kopfbahnhof viel besser an eine Wand.
- ein bisschen was zum Rangieren sollte es also auch geben, aber ich wollte keine reine Rangieranlage bauen.
Vieles zum Konzept habe ich schon hier geschrieben:Gleisplan-Contest Nr. 6. Auf Wunsch von Tom hier aber vielleicht nochmal etwas ausführlicher:
Nach den Rahmenvorgaben stand bei mir doch erst einmal der Gleisplan an. Ich hatte schon eine Bauruine mit nur einem Umfahrgleis hinter mir, daher wusste ich, dass zwei solche doch angebracht sind. Für Personenzugbegegnungen sah ich zwei Bahnsteige vor, an Gleis eins und zwei (vom EG aus):
Es können trotzdem drei Züge gleichzeitig im Bahnhof sein, wenn mindestens ein Personenzug schon Abfahrbereit ist.
Betriebsplanung - Güterwagen:
Jetzt folgte eine Auflistung der Betriebsstellen. Ich hatte bei der Vorgängeranlage einen Brauereianschluss vorgesehen, der auch dieses Mal vielleicht ergänzt werden sollte - zu bedienen vom dargestellten Kopfbahnhof (Distelfelden - DFD) aus. Zusätzlich habe ich einen Zwischenbahnhof (Engelheim - EHM) an der Strecke angenommen, der per Übergabe bedient werden sollte. Es gibt also:
DFD:
- Güterschuppen => Stückgut an/ab
- Brauerei (im Fiddelyard gedacht) => Getreide an, Zucker an, Bier ab
- Laderampe => Vieh ab, selten mal Maschinen o.ä. an
- Bekohlung => Kohle an
EHM:
- Güterschuppen => Stückgut an/ab
- Kreidefabrik => Kalk an, Kreide ab
- Kohlenhändler => Kohle an
- Laderampe => Vieh an, Stammholz ab
Ich muss dazu sagen, dass ich für die Schlepptenderloks einer Drehscheibe in DFD nicht widerstehen konnte. Ich habe sie so begründet, dass ja durchaus Güterwagen etc. nach DFD gelangen konnten, die von einer Schlepptenderlok gezogen wurden. Also der „Rest“ eines längeren Güterzuges, dessen übrige Wagen schon verteilt worden waren. Auch personenzüge mit Schlepptenderloks fand ich relativ plausibel, wenn nämlich in Distelfelden „von früher“ eine Drehscheibe vorhanden war, und deshalb andere Bahnhöfe keine erhalten hatte. Es war auch „nur“ eine 16m-Drehscheibe, von Grischan aus dem TT-Board geätzt und gelötet.
Zurück zur Planung: Wie viele Güterwagen fallen an? Das ist eine nette Formulierung für: „Wie viel hätten Sie denn gerne?“, denn natürlich plant man nicht drei langweilige Wagen pro Woche, sondern überlegt, was ein realistisches Maximum ist. Im einzelnen:
- pro Bahnhof und Tag ein G an und ab (Stückgut).
- für EHM pro Tag 2G (Kreide)
- für EHM pro Tag 2K an (Kalk)
- pro Bahnhof und Woche ein V ab (Vieh)
- für EHM pro Woche 2R ab (Holz)
- pro Bahnhof und Tag ein O an (Kohle)
- für die Brauerei: pro Woche ein Wagen Getriede und ein Wagen Zucker an(versch. Typen möglich), drei Bierwagen ab.
- nach Bedarf, aber eher selten, können Gespanne, Maschinen etc. angeliefert werden
Gerade beim Kohlenverbrauch bin ich mir nicht so sicher, aber das ist zum guten Teil Gefühlssache, denke ich.
Und nun? Nun sieht man, wieviele Wagen hin- und hergefahren werden (incl. Leerfahrten!). Es werden die üblichen Wagenkarten und Frachtzettel erstellt, und dann abgeschätzt:
- Wieviele Wagen passen in einen Güterzug?
- Wieviele Züge benötige ich also am Tag?
Wenn ich richtig gezählt habe:
- 8 Wagen pro Tag
- 9 Wagen pro Woche
Man kann also mit zwei bis drei Güterzügen pro Tag rechnen, was für den Modellbahner natürlich mit drei Zügen gleichzusetzen ist. Man erwischt hat „zufällig“ immer Tage, an denen viel Betrieb ist. Ob das so ganz vorbildlich ist, wage ich selbst zu bezweifeln, aber ich denke, man darf bei aller Beschränkung nicht am Ende mit einem Bahnhof dastehen, wo überhaupt nix los ist.
Der Fahrplan:
Drei Güterwagen pro Tag also. Ich habe nun versucht, einige Abwechslung zu bekommen, also möglichst Güterzüge, Personenzüge und Übergaben (eine pro Güterzug, zuzüglich Sperrfahrt zur Brauerei) abzuwechseln. Ergebnis:
(grün = zwei Personenzug-Garnituren, rot = Nahgüterzüge, dunkelrot = Übergaben):
Links die drei Gleise in Distelfelden, rechts der Schattenbahnhof. Die zwei unbenutzten Gleise sind für Wagen, oder man lässt sie weg und sieht ein bisschen Platz neben den Gleisen vor. Ich habe jeder Zuggarnitur ein eigenes Abstellgleis zugedacht. Am Besten wäre eine Schiebebühne als Fiddel-Yard, mit kurzen Gleisen für die Loks am anderen Ende.
Die Zugnummern sind willkürlich, aber die ersten Ziffern verraten, um was für eine Zugart es sich handelt. Angenommenermaßen startet morgens ein Zug, der über Nacht hier stand, von DFD. Im Anschluss kommt ein weiterer Personenzug, um die letzten Pendler abzuholen, und um Leute nach DFD zu bringen. Der erste Güterzug des Tages trifft ein, spätestens jetzt sollte die Lok des Personenzuges umsetzen und der Zug abfahren, sonst wird es doch eng im Bahnhof. Einiges Rangieren folgt, und die erste Übergabe nach EHM geht ab. Sie kommt zurück, die Lok stellt den nächsten Güterzug zusammen, und wartet das Eintreffen eines Personenzuges ab. Güterzug ab.
Ein zweiter Personenzug erscheint, der erste fährt wieder ab, der nächste Güterzug fährt ein usw.
Ich gebe zu, dass ich nicht hundertprozentig auf den „typischen Betriebstag“ geachtet habe. Dennoch kann man m.E. einen Tagesablauf ausmachen (oder hineininterpretieren?):
- bis zum wiedereintreffen der ersten Übergabe: morgens
- abfahrt der zweiten Übergabe: vor mittag
- Abfahrt des zweiten Güterzuges: Nachmittag
- der folgende Personenzug ist schon am frühen Abend unterwegs.
(ich zähle einen zug als Eintreffen einer Garnitur und Abfahrt des Gegenzuges).
Was mir wichtig war: nicht dreimal die gleiche konstellation zu erhalten, sondern verschiedene Situationen zu sehen: Mindestens einmal einen komplett zugfreien Bahnhof, mindestens einmal aber einen Bahnhof, in dem drei Züge stehen.
Die Güterzüge werden jetzt durch Mischen und Ziehen der Frachtaufträge gebildet, wobei immer auch Leerfahrten mit angegeben sind, bzw. Leerwagen oder beladene Wagen aus dem Bahnhof (eigentlich: aus den Bahnhöfen) anfallen. Alles, was man nicht sieht (EHM, Brauerei) übernimmt der Fiddel Yard mit, allerdings begrenzt das die darstellbare Streckenlänge (ansonsten stellt man die Betriebsstellen halt doch wieder dar). Die Loks sollten einigermaßen austauschbar sein, wobei mind. eine Personenzuggarnitur eine feste Lok haben darf - bei mir eine Garnitur pr. Abteilwagen, die für mich so aussieht, als sei sie aus einem längeren Zug ausgekoppelt worden. Dementsprechend wird sie von einer P4.2 gezogen, die dann auf der Drehscheibe gewendet wird.
Abschließend noch ein Photo, dass nicht den letzten Bauzustand zeigt, aber ein bisschen Eindruck vermitteln kann:
Die Bahnsteigkanten isnd selbst gelötet, der Abstand zwischen Gleis zwei und drei ist auf 52mm verringert - schön, aber arbeitsintensiv...
Gruß,
Tilman
P.S.: Vielleicht kennt ja doch noch jemand anderes „Immekeppel“. Das war jedenfalls eine gute Vorlage, die ich aber meinen Ideen entsprechend abgeändert habe.
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Epoche I - KPEV
einfache Lagerung der Modelle: Alles in Kisten. :-( |
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tom tofte

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| #2
| Montag, 01. September 2008 (15:57) |
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Hallo Tilman,
erstmal Danke für Deinen ausführlichen Fahrplangestaltungsbericht. Das klingt sehr nach einem interessanten Betrieb der auf Deiner Anlage möglich ist. Und das recht unkompliziert. Das mit dem neuen Tread war eine sehr gute Idee, in der Tat quillt mein "Lang & Schmal" Thread bald über. Wäre doch gut wenn man hier im neuen Thread mal alles sammelt was ihr so an Tipps und Tricks kennt und / oder eure Vorgehensweise zur Fahrplangestaltung hier wie Tilman beschreibt ...
Bevor ich mich auch noch detaillierter zur Fahrplangestaltung auslassen werde (muß mir das erstmal überlegen wie und was), wollte ich aber zwei links hier präsentieren. Es gibt im Netz eine art Webarchiv auf der Seiten gespeichert werden, allerdings meist ohne Grafiken. Und "Immekeppel" hab ich dort auch wiedergefunden.
So kann der interessierte wenigstens nachlesen was es mit der Anlage auf sich hatte. Ich hoffe es erhellt etwas worauf Tilman zB. sein Fahrplankonzept aufbaut. Und interessant ist es auch. Zwar fehlen die Grafiken und Bilder, aber sicher besser so als gar nicht :
Regalanlage Bahnhof Immekeppel
Betrieb in Immekeppel
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tom tofte

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| #3
| Montag, 01. September 2008 (16:26) |
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Weil mein Fahrplanbeitrag über Orthensen auch hier gut hinpasst, kopiere ich meinen Orthensener Fahrplan Beitrag mal hierher:
Ein Fahrplan zur Orthensener Kleinbahn
... Und da habe ich mir gedacht ich stelle meinen kleinen Bildfahrplan mal hier ein, den ich für Euch gemacht habe. Weil es doch auch dazugehört wie man den Betrieb auf einer solchen Anlage gestalten kann. Hier gehts zum Bahnhofsgleisplan, hier zum Betriebsbahnhof bzw. Fiddelyard und hier zu Betriebssituationen in einem kleinen Kopfbahnhof wie Orthensen- Stadt. Und dazu braucht es einen Beispielfahrplan.
Der unten folgende Bildfahrplan ist also frei erfunden und sicher auch noch nicht optimiert, dient aber denke ich ganz gut als Beispiel dafür was man auf einer kleinen Kleinbahn so an Betrieb machen könnte. Es gibt natürlich viele, viele (!) Variationen und andersartige Betriebsabläufe die denkbar sind. Aber alle kann ich mit diesem Beispielplan sicher nicht aufzeigen und kommen vielleicht später mal zur Sprache. Und auch das es eigentlich zu viele Züge sind (gerade im Personenverkehr) für eine Kleinbahn ist relativ klar. Andererseits muß man das Vorbild ja nicht immer zum Vorbild nehmen. Verzichtet habe ich bei meinem Fahrplan auf die Sonn- und Samstage. Bei mir findet nur Verkehr am ereignisreicheren Werktagen statt. Ich habe die Abfahrts- und Ankunftszeiten weggelassen. Zum einen war die Grafik zu klein um das dann auch noch ordentlich lesen zu können. Zum anderen denke ich, kann man sich ja anhand des Rasters im 15 Minutentakt selber in etwa ein Bild machen. Auch sind einige Abkürzungen die ich hier verwendet habe vielleicht unüblich gewesen (ob nun bei der DB oder DR oder NE), ich habe mir aber bei meiner Kleinbahn einfach mal die Freiheit genommen ...
Wie ihr unten sehen könnt habe ich den Bildfahrplan horizontal gezeichnet, der besseren übersichtlichkeit wegen. Es sind nur die für die Modellbahn wichtigen Stationen angegeben. Also Orthensen- Stadt, Polle und der Anschlußbahnhof. Zusätzlich ist der Industrieanschluß (im Gleisplan links) extra angegeben, weil er gedachter Weise etwas weiter vom Bahnhof entfernt liegt und so eine Übergabefahrt draus werden kann und somit die Anzahl der Bedienfahrten dorthin hier deutlich werden können.
Ich habe zur kennzeichnung der verschiedenen Zugarten vier Farben verwendet. Rot ist für den Triebwagen, Schwarz für die Dampflok (oder Dieselok), Grün für den DB Pendlerzug und Blau für Bedarfsfahrten im Güterzugdienst. Man kann den Betrieb mit mindestens 3 Tfz durchführen. Eine Dampflok (oder Diesellok) einen Triebwagen (der Beiwagen kuppeln können muß). Ferner der Abwechslung halber, eine DB Gastlok mit einem Pendlerzug der allerdings nur einmal die Woche am Montag und Freitag verkehrt. Man kann aber den Dienst für die zwei hauptsächlich in Schwarz und Rot gekennzeichneten Fahrpläne auch auf mehrere Lokomotiven und Triebwagen aufteilen. Ebenso kann man auch aus Triebwagenfahrten welche mit lokgeführten Zügen machen, wenn einem das zuviel Triebwagen sind die hier herumgurken.
Wichtig ist aber das es einen Triebfahrzeugumlauf geben kann (siehe Umlaufplan). In meinem Bildfahrplan kommt der Triebwagen am Ende des Tages im selben Bahnhof zur Übernachtung an dem er morgens angefangen hat. Bei der Dampflok ist es genauso. Solche Umläufe können über einen Tag gehen, können aber auch über mehrere Tage reichen und so einen größeren Einsatzradius erreichen, benötigen dann aber auch entsprechend viele Fahrzeuge in der Anzahl der Tage die der Umlaufplan lang ist. Nur - nach einer bestimmten Anzahl von Tagen muß sich die Kette schliessen können, das Tfz muß dann wieder dort sein wo es am ersten Tag morgens losgefahren ist. Bei der DB Lok mit dem Pendlerzug ist das z.B. nicht nötig, weil der Zug besucht unsere Strecke ja nur gelegentlich und setzt seine Reise dann wieder auf DB Gleisen fort.
Wenn man für seine Tfz jeweils unterschiedlich gefärbte Linien bei seinem Bildfahrplan verwendet und die Anlage linear bespielt wird (also dem Vorbild angenähert), kann man auf diese Weise quasi nebenbei eine art Umlaufplan bekommen. Bei einer Kleinbahn wie bei mir sicher ein probates Mittel um sich so einen schnellen Überblick zu verschaffen. Man sieht dann zB. wie viele Triebfahrzeuge man mindestens braucht um einen Modellbahntag im Betrieb bewältigen zu können oder wo welche Triebfahrzeuge zu welchem zeitpunkt sich befinden. So ist ein farbiger Bildfahrplan für die Planung des Modellbahnbetriebes eine feine Sache und es lohnt sich, sich in die Materie der Fahrplangestaltung einzuarbeiten ...
Ich habe versucht mir einen halbwegs abwechslungsreichen Fahrplan auszudenken. Geachtet habe ich in meinem Bildfahrplan auch darauf, dass möglichst nur ein Zug auf der Strecke unterwegs ist. Kreuzungsbahnhöfe gibt es also unterwegs bei mir jedenfalls in diesem Beispiel nicht, nur an den Endbahnhöfen sind Kreuzungen von Zügen bedingt möglich:
Es fängt mit dem Pendlerzug an, der nur Montags (im DB Kursbuch hätte früher dann gestanden: "nach Sonntagen") die Wochenendpendler in die Großstadt bringt und weil er direkt dorthin fährt aus DB Material gebildet ist. Ein Lotse fährt auf der Lok evtl. mit, damit auf Kleinbahngleisen auch nichts schief läuft! Der Zug nach Orthensen- Stadt übrigens verkehrt leer dorthin. Dienstags bis Freitags fährt anstatt des DB Zuges der Triebwagen der Kleinbahn (nur etwas zeitversetzt) und der dann nur bis zum Anschlußbahnhof (auch hier die erste Fahrt nach Orthensen-Stadt leer).
Dann geht es weiter mit der kleinbahneigenen Dampflok die den ersten Personenzug übernimmt. So wechseln Triebwagen und Personenzug sich ab. Um 8 Uhr macht sich dann der erste Güterzug des Tages endlich auf den Weg. Eigentlich etwas spät, besser wäre früher (so ab 6 Uhr) aber dann muß man den Lokpark erweitern oder den Fahrplan neu entwerfen. Der Ng (Nahgüterzug) bedient die Unterwegsstationen und ist deswegen auch langsamer als die Reisezüge. So gegen 9 Uhr ist er in Orthensen- Stadt und rangiert hier kräftig. Kurz darauf ist die Übergabe zum Industrieanschluß fällig und später auch die zur Station Polle. Sollten für einen der beiden Ziele (oder gar beide) mal keine Wagen zugestellt werden müßen und/oder abgeholt werden, so entfällt die eingezeichnete Üg (Übergabe) einfach.
So gegen halb Zehn kann bei Bedarf der nächste Güterzug auf die Reise gehen. Je nachdem für welche Kunden und Bahnhöfe Güterwagen dabei sind macht sich der Zug auf die Reise. Ab 13 Uhr kommt dann planmässig ein GmP (Güterzug mit Personenbeförderung) auf die Strecke. Diesem ist ein Personenwagen beigestellt. Man kann also mitfahren - aber obacht, denn diese Reise dauert lang, denn der Fahrplan des GmP ist aufs Rangieren abgestellt.
Gegen 15 Uhr macht sich der nachmittägliche Güterzug schon auf die Reise, um die Wagen die er morgens brachte wieder einzusammeln (sofern die fertig beim Kunden bereitstehen, sonst bleiben die eben noch da stehen). Wieder werden alle Anschlüsse und auch das Ladegleis in Polle wenn nötig abgeklappert (per Üg). Es kann bei viel frequentierten Betrieben auch passieren das der Ng am Nachmittag noch neue Wagen mitbringt. Oder denkt man mal an die Rübensaison wo ständig Güterwagen gebraucht werden und sogar Sonderzüge eingestzt werden müßen.
Am Abend zwischen halb Acht und halb zehn kann sich evtl. bei Bedarf der Güterwagenlumpensammler auf den Weg machen.
Der Gmp 115 von Orthensen- Stadt welcher zwischen 14 und 15 Uhr unterwegs ist, habt übrigens den Triebwagen im Schlepptau. Damit vermeidet man eine Leerfahrt des Triebwagens. Ob Reisende im Triebwagen mitgenommen werden (einen Personenwagen hat der GmP ja eh schon mitgeführt) hängt übrigens ganz vom Zugführer und seiner Laune ab, denn eigentlich ist das ja verboten ... Der Triebwagen wird am Zugschluß mitgeführt. Beim Ng 121 dagegen wird der Triebwagen einfach nur leer hinten am Ng angehängt. Der Ng 121 befördert also keine Personen! Der Pendlerzug der DB kommt Freitagabends erst recht spät aus der Großstadt und wird Montags bis Donnerstags durch den Triebwagen der Kleinbahn ersetzt (und der kommt dann nicht aus der Großstadt).
Gegen viertel nach Zehn am Abend ist dann endlich der letzte Zug gefahren. Er bringt nochmal Fahrgäste nach Hause, die zB. im Kino, Theater, was gutes Essen oder bei Verwandten oder der Geliebten waren. Nun dürfen endlich auch die Kleinbahnbediensteten an den wohlverdienten Feierabend und ein spätes Pils denken. Denn nun werden nur noch allerletzte Rangierbewegungen und die fälligen Restaurierungsarbeiten an der Lok gemacht und dann ist aber auch wirklich endlich Schluß !!!!
Sollten Fragen, Fehler und Unklarheiten aufkommen, dann bitte melden ...
Mal interessenhalber generell zur Fahrplangestaltung auf der Modellbahn:
Es würde es doch mal interessieren wie ihr anderen es denn mit der Fahrplangestaltung so haltet. Und wie ist euer vorgehen einen Fahrplan für eure Modellbahn zu kreieren und zusammenzustellen. Sucht ihr euch originale Fahrpläne aus um sie zu übernehmen, zu bearbeiten. Denkt ihr euch was aus und woher nehmt ihr zB. Informationen zum Verkehrsbedarf und wie oft zB. ein Gleisanschluß bedient werden soll oder kann. Wie setzt ihr Nahgüterzüge ein (zeitlich) die die Ortgüteranlagen bedienen (Morgens und Abends, dreimal täglich, öfter?). Gibt es empfehlenswerte Literatur und welche? Benutzt ihr Programme oder macht ihr das von Hand. Benutzt ihr Bildfahrpläne, Buchfahrpläne? Wagenkarten, Frachtzettel? Ich meine Selbstgemachte für die Modellbahnanlage ...
Oder passiert das alles nur aus dem Bauch heraus?
Leichter dran sind natürlich die, die einen Originalbahnhof nachbauen und dann auch den Originalfahrplan entsprechend nachfahren. Oder wandelt ihr Originalnachbauer den fahrplan auch mal ab?
Ich frage deshalb weil doch nur wenig zu diesem Thema zu lesen ist und ich das ganz spannend finde. Zudem wäre es doch vielleicht ganz interessant für die, die sich evtl. daran herantrauen möchten, aber nicht so recht wissen wie es denn gehen soll und was man bei der Fahrplanerarbeitung für eine Modellbahn so beachten sollte. Zum Beispiel auch die Frage, wie lange eine Spielsitzung dauert und wie viel Fahrplan man dann sinnvollerweise nachspielen kann. Auch ich bin mir bei dem Themengebiet nicht immer so sicher und es kommen auch bei mir immer wieder mal Fragen auf ...
Ich weiß (oder glaube zu wissen) das das ein Nischenthema ist. Aber auch weil viele Informationen dazu nicht leicht zu bekommen sind. Für Anfänger von daher eher abschreckend. Evtl. wäre das also auch deswegen mal was für einen eigenen Thread hier im Anlagenplanungsbereich, wo man solche Vorgehnsweisen, Tipps und Tricks sammeln könnte. Beispiele für Fahrpläne, Umlaufpläne lesen (und sind die wichtig für die Modellbahn?), und so weiter und so fort ...
Was meint Ihr ?
[ Editiert von tom tofte am 01.09.08 16:39 ]
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| #5
| Sonntag, 07. September 2008 (20:12) |
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Hallo Fahrplanfreunde,
Tilman und ich hatten ja schon auf die Anlage, bzw. das Betriebskonzept "Immekeppel" hingewiesen.
Mir ist es nun gelungen, daß Einverständnis von Johannes Rinio zu bekommen, hier das Anlagen- und Betriebskonzept seiner alten und mitlerweile abgebauten Anlage in Spur 1 als Pdf Datei und als Excel Datei (gesondert für den Fahrplan) für alle Interessenten, zum Download anzubieten.
Das Pdf hat ca. 860 Kb, die gezipte Exceldatei 11 Kb.
Das Pdf beinhaltet alle wesentlichen Grafiken von der Anlage und dem Betriebskonzept. Vorteil ist, das sich die dort vorhandenen Grafiken schön vergrößern lassen. Damit kann sich nun jeder ein eigenes Bild von der interessanten Anlage machen und wie J. Rinio sein Betriebskonzept gestaltet hat.
Nachtrag: Nun gibt es auch dei Anlagenbeschreibung von J. Rinio als .pdf (3,7Mb) zum herunterladen. Danke an Henset und J. Rinio.
Download Immelkeppel Betriebskonzept Pdf
Download Immelkeppel Anlagenbeschreibung Pdf
Download Immekeppel Fahrplan.zip
Mein Dank dafür geht an Johannes Rinio !
[ Editiert von tom tofte am 18.09.08 12:44 ]
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| #7
| Freitag, 04. September 2009 (18:30) |
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Hallo Modellfahrplanfreunde,
Ich bin auf meinen bisherigen Anlagen noch nicht nach Fahrplan gefahren. Ich versuche aber, meine künftige Anlage auch auf die Möglichkeit eines Fahrplanbetriebes auszulegen (möglichst großer Abstellbereich im Schattenbahnhof | Fiddle Yard)
Was mich noch interessieren würde ist, wie ihr denn eure Fahrpläne gestaltet.
Ich würde mich an einem Originalfahrplan orientieren...da kann man auch wenige Fehler machen
lg
[ Editiert von 2043er am 05.09.09 13:47 ]
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lg
Meine Epoche: Ep V-VI mit Museumsbetrieb
Der Bau hat endlich begonnen
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tom tofte

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| #9
| Samstag, 05. September 2009 (19:17) |
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Da tom tofte und KPEVler1988 so ausführlich hier auf den „Modellfahrplan“ eingegangen sind, möchte ich an dieser Stelle mal mein Fahrplankonzept zu meiner hier vorgestellten und gewachsenen Anlagenplanung vorstellen.
Vorab hier noch einmal der inzwischen endgültige Gleisplan: mit Tram zum Friedhof6.JPG
Im verdeckten Schattenbahnhof der Anlage haben insgesamt 7 lokbespannte Züge (teilweise hintereinander auf den Gleisen abgestellt) und der Triebwagen Platz. Auf der Anlage werden folgende (Stamm-)Zuggarnituren verkehren: Zuggarnituren.JPG
Der Bahnhof Freital verfügt über zwei Hauptgleise, besitzt aber wegen der vorhandenen Platzverhältnisse über kein zusätzliches Umfahr- und Verkehrsgleis, welches eigentlich auf Grund der Zusatzanlagen (zwei Ladestraßen, Güterschuppen, kleine Lokeinsatzstelle) notwendig wäre. Wichtig ist daher das Gleis 3. In der damaligen Diskussion zum Plan wurde dort vorgeschlagen einen weiteren Güteranschluss zu errichten. Davon habe ich abgesehen, Gleis 3 ist das so genannte Aufstellgleis.
Ich will das hier erklären. Alle zu behandelnden Güterzüge müssen auf Gleis 1 einfahren. Auf Gleis 3 werden von der im Bahnhof stationierten kleinen Rangierlok die schon vorher aus den Ladestellen abgeholten Güterwagen abgestellt. Nach Einfahrt des Güterzuges/GmP fährt die Zuglok zur Lokeinsatzstelle um Wasser zu nehmen (Anlage stellt Epoche 3 dar und die Dampflok ist vorherrschend). Die Rangierlok übernimmt nun das Absetzen und Zustellen der Güterwagen zum Zug. Nach Abschluss der Rangierarbeiten werden die vom Zug mitgebrachten Güterwagen vorerst wieder auf Gleis 3 abgestellt und die Zuglok übernimmt wieder den Güterzug/GmP. Erst nach dessen Abfahrt werden durch die örtliche Rangierlok die Güterwagen den Ladestellen zugeführt.
Weiterhin dient Gleis 3 für das Abstellen des einen Personenwagens des GmPs, wenn der GmP in Freital endet und aufgelöst wird oder zum Abstellen anderer Wagen (z.B. der gelegentlich mit geführte Postwagen aus dem Leig [Stückgutschnellverkehrszug]).
Nun zum eigentlichen Thema, dem Fahrplan.
Der Bildfahrplan ist das eigentliche Grundwerk der Fahrplangestaltung. Ähnlich wie bei KPEVler1988 ist auch mein Fahrplan so aufgebaut, dass horizontal die Längen-(Strecken-)achse und vertikal die Zeitachse verläuft. Diese Darstellung war und ist wohl in Deutschland gebräuchlicher als tom toftes Darstellung wo die Zeitachse horizontal und die Streckenachse vertikal verlaufen. Hier ein Beispiel: http://www.dienstplanschatte.de/Bildfahrplan.html .
In meinem Fahrplan ist in der Mitte mein Modellbahnhof Freital mit den beiden Hauptgleisen und der verdeckte Schattenbahnhof jeweils links und rechts mit den entsprechenden Gleisen (als Buchstaben entspr. der vorhanden Fahrstrassen) bezeichnet. Der Fahrplan ist mit diesem Programm entstanden http://www.railware.de/doku/Download+Grafischer+Fahrplan .
Bildfahrplan Freital.JPG
Die Zugnummern wurden bei mir so gebildet, dass die ersten Ziffern der planmäßigen Baureihe der Zuglok entsprechen und dann fortlaufend entsprechend der Fahrtrichtung nummeriert wurden. Bsp: P 751 ist mit BR 75 bespannt und der erste Zug von "Ost" nach "West".
Weiterhin ist es sinnvoll, eine so genannte Bahnhofsfahrordnung (Bfo) zu haben. Auch dafür sind im Internet entsprechende Vorlagen und Vorschläge zu finden. Hier werden in einer chronologischen Liste alle durchzuführenden Zugfahrten dargestellt. Die Bfo ist beim Vorbild das wichtigste Handwerkszeug eines Fahrdienstleiters. Ich habe meine Bfo mit ms-excel selbst erstellt, wobei diese von der „Vorbild-Bfo“ etwas abweicht und an die Modellbahnbelange angepasst wurde. Auf Grund der Komplexität meines Abstellbahnhofes, der Vielzahl der eingesetzten Züge auf der kleinen Anlage und des doch einfachen Kreisverkehres hat es nicht viel Sinn dem Abstellbahnhof einen Namen zu geben. Die Züge fahren halt immer im Kreis! Vielmehr ist bei mir bei "Zug fährt von" die jeweilige Fahrtrichtung im Bf Freital und bei "Zug fährt nach" ein Bahnhof angegeben, auf dem genau diese Zugbildung auch beim Vorbild unterwegs war. Um wieder unseren P 751 als Beispiel zu nehmen, er fährt von rechts in Freital ein und fährt weiter nach Falkenstein (Vogtl).
Bfo.JPG
Zu guter Letzt habe ich für meine Modellbahn noch einen Aushangfahrplan, der nur die Reisezüge enthält, erstellt. Der hängt natürlich auch auf den Bahnsteigen aus, ist allerdings nur unter dem Mikroskop noch zu lesen . Aber für´s Modellbahnzimmer als passenden Wandschmuck ist er doch gut zu gebrauchen. Und Gäste und Besucher, die unser Modellbahnwerk bestaunen, können die Pünktlichkeit kontrollieren.
Abfahrtstafel Reisezug.JPG
Damit sollte ein vorbildlicher Betrieb abgewickelt werden können.
ABER, was natürlich zu allem fehlt – ist eine entsprechende Modellzeituhr. Auf Grund der Kürze der Strecken auf der Modellbahn lässt sich mit der Originalzeit natürlich nicht viel anfangen. Was nützt es, wenn unser Zug pünktlich um 5:36 Uhr den gut gestalteten Modellbahnhof verlässt, aber schon nach 20 Sekunden am nächsten Bahnhof ankommt. Also muss unsere Uhr schneller laufen. Ideal für viele Anlagen ist sicher ein Zeitfaktor etwa von 1:3 bis 1:12. Das heißt unsere Modellzeituhr läuft 3 bis 12 Mal schneller als die Originaluhr. 1:12 bedeutet zum Beispiel, dass ein 24-Stunden Modelltag in 2 Stunden Originalzeit abgewickelt werden kann. Auch dafür bietet das Internet eine ganze Reihe von Tipps und Hinweisen.
Hier einige links:
http://www.thema-schmalspurbahn.de/fahrbetr/fbindf.htm
http://www.fbsprivat.de/
http://www.themt.de/org-1010-49.html
http://www.wieduwilt.org/modulbau/fahrplan.html
http://www.ef-biblis.de/Vereinsanlage/Fahrplanbetrieb/index.html
http://www.henningvoosen.de/Site/Downloads/ModellzeitUhr.htm
http://tt-module.de/index.php?seite=modellzeituhr
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tom tofte

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| Samstag, 05. September 2009 (19:29) |
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Hallo 2043er,
einen Originalfahrplan als Vorlage zu nehmen für den eigenen Bahnhof ist sicher nicht verkehrt. Bildet man einen Vorbildbahnhof nach (wie Du mit Zwettel zB.) dann kann man ja sogar den Betrieb original nachspielen, sofern man weitere Unterlagen des Vorbildes hat.
Bildet man einen Bahnhof nach den man sich ausgedacht hat, so muß man schon etwas genauer prüfen ob die Vorbildfahrpläne auf die eignen ausgedachten Verkehrsbedürfnisse und en Bahnhof den man baut anwendbar sind. Sonst muß man evtl. den Fahrplan anpassen, ergänzen.
Einen Haken hat die Sache allerdings:
In der Regel stehen in den Kursbüchern ja nicht jene Zugfahrten drin, die nicht für den Personenverkehr zugelassen waren. Also Güterzüge, Leerfahrten, usw. Diese muß man sich dann evtl. selber ausdenken wenn man von der Vorbildkursbuchstrecke keine weiteren Unterlagen hat oder findet.
Normalerweise gab es Morgens und am späten Nachmittag jeweils ein Nahgüterzugpaar, evtl. um die Mittagszeit einen GmP. Zumindest bei Nebenbahnen. Aber das hängt natürlich sehr vom Güteraufkommen im jeweiligen Bahnhof ab und was sonst noch in den anschliessenden Bahnstationen der Strecke an Betrieb zu bewältigen ist. Kann also auch ganz anders ablaufen.
In jedem Falle also muß man sich den Originalfahrplan den man übernehmen möchte genau ansehen, nachspielen (auf Papier oder gedanklich) um herauszubekommen welche Triebfahrzeuge man braucht und ob der Fahrplan für den eigenen Bahnhof auch nachspielbar ist (Gleisanzahl, Rangiermanöver, Lokschuppengleise, Umlaufpläne, usw.), dazu gehört dann auch das man sich mit einer Bahnhofsfahrordnung auseinandersetzt. Wie eine solche aussehen kann ist den obigen links teilweise zu entnehmen. Ein Beispiel findet sich auch zum Bf. Ebermannstadt in Franken auf meiner Webseite. Hier die Links zum herunterladen des Bildfahrplanes und der Bahnhofsfahrordnung. Beides sind .pdf Dateien!
Da muß man schon Zeit investieren um dann schlußendlich zu einem befriedigenden Fahrplankonzept zu kommen. Ist die Anlage bereits bespielbar, dann ist es natürlich angebracht den Fahrplan den man sich ausgedacht oder übernommen hat einfach mal auf der Anlage nachzuspielen und so zu überprüfen ob es passt. Hat man mehrere Stationen zu bespielen kommt noch die Fahrzeit dazu die die Züge im Modell brauchen um von einer Station zur anderen zu gelangen. Uberhaupt ist das Thema Zeit auch noch ein ganz spezielles, besonders bei größeren Anlagen mit mehrere Stationen. Dazu hat Micha oben ein paar Links gesetzt.
Ich mit meinen kleinen Endbahnhöfen tue mich da sicher leichter als jemand der einen Abzweigbahnhof (Hauptbahn und Nebenbahn) nachbilden will.
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Grüße vom ollen "Onkel Tom"
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2043er

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| #11
| Samstag, 05. September 2009 (20:17) |
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Hallo tom tofte!
Wenn man keine Originalfahrpläne zur Verfügung hat, kann man sich ja auch einfach an den Bahnhof stellen und aufschrieben, wann welcher Zug von wo nach wo fährt
Bei einem Fantasiebahnhof allerdings ist das ja ein ,tw. komplexeres Thema, als bei einem Originalnachbau.
lg
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tom tofte

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| #14
| Donnerstag, 26. August 2010 (18:01) |
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Zitat:
Gepostet von tom tofte
...
Nachtrag: Nun gibt es auch dei Anlagenbeschreibung von J. Rinio als .pdf (3,7Mb) zum herunterladen. Danke an Henset und J. Rinio.
Download Immelkeppel Betriebskonzept Pdf
Download Immelkeppel Anlagenbeschreibung Pdf
Download Immekeppel Fahrplan.zip
Mein Dank dafür geht an Johannes Rinio !
[ Editiert von tom tofte am 18.09.08 12:44 ][/b]
...habe vor laaanger Zeit mal mit Minitrix Spur N gestartet und auf einem Kreisverkehr (Acht) viele Stunden "gespielt".
Meine geliebte Spur N habe ich dann gegen Märklin H0 getauscht und bin derzeit dabei, mir Ideen zu einem (für mich neuen) Anlagekonzept zu holen.
Dabei fand ich die o.a. Dateien als SUPER hilfreich (wenn nicht sogar brilliant!!!).
Ich sehe die Modelleisenbahn aus komplett anderer Sicht mit VIEL mehr Möglichkeiten!
Danke dafür!
Florian.
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Start mit Minitrix N "Kreisverkehr", getauscht gegen Märklin H0, nun auf der Suche nach neuen Ideen... |
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