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Kurzgeschichten-Forum >> Gemeinsame Schreibprojekte >> Schreibprojekt: Menschenwürde > Kz 5: Ein Job fürs Leben
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Leselust

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mgodefroy

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#2 | Freitag, 23. Mai 2008 (18:28)
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Hallo Leselust,
zu diesem Thema könnte ich auch noch eine Menge beisteuern.
Es klingt für Aussenstehende (sprich Vollbeschäftigte) oft wie ein Märchen, aber nach 30 Jahren der Vollbeschäftigung hat auch mich dieses Schiksal ereilt. Was man sich dann im Jobcenter alles anhören muss ist teilweise unglaublich und oft auch unverschämt.
Wenn du nach Studium, Karriere, Ehe und Kindern (mittlerweile auch Enkelkindern)wohlgemerkt ohne Unterbrechung durchgearbeitet hast und dann zu hören bekommst "ich stecke Sie in eine Weiterbildung im Gastronomie-Bereich, Tellertaxis werden immer gesucht" dann fragst du dich schon, was in deinem Leben verkehrt gelaufen ist. Und nach über 200 Absagen (überqualifiziert, zu teuer < ohne zu wissen was ich eigentlich verdienen will> oder schlicht Sie sind zu alt) wirst du müde und depressiv.
Bislang wurde mir noch keine Stelle als "Vollstreckerin" angeboten und ich schätze, ich muss sehr dankbar dafür sein
Schlimme Geschichte, bringt mich ziemlich auf die Palme
Sei lieb gegrüßt M.
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muma lella
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Leselust

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TomohneJerry

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#4 | Samstag, 24. Mai 2008 (12:04)
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Hallo Leselust!
Kurz und knackig auf den Punkt gebracht, gefällt mir. Ich hoffe, dass diese Zukunft noch sehr weit vor uns liegt (oder bitte nie kommen möge.)
Schöne Wochenendgrüße, Tom
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Eine Zusammenstellung meiner Veröffentlichungen hier im Forum findet man auf http://autorthomasstefan.npage.de/
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uwe hartig
Uwe Hartig

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Aramesh
Orient und Okzident

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#6 | Samstag, 24. Mai 2008 (21:03)
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Liebe Claudia,
deine Geschichte hat mich stark berührt. Es ist ein Horrorszenario, dass du dort beschreibst - heute noch Utopie, doch was wird morgen sein? Was bleibt uns unter dem Strich, wenn wir wie die Opferlämmer alles kommentarlos hinnehmen? Eine Politik, die sich konstant immer mehr von einer sozialen Denkweise entfernt und aufgrunddessen Armut in Kauf nimmt, eine Gesellschaft, die immer mehr verroht und menschliche Werte als Schwäche abtut, in der sich oft jeder selbst der Nächste ist, die Gewaltbereitschaft dort zeigt, wo ein Dialog angebracht wäre, ja - darin kann ich mir so einen Werdegang, wie du ihn in deiner Geschichte beschreibst lebhaft vorstellen. Wie weit werden wir noch gehen, wo werden die Grenzen sein? Wie lange wird noch stillschweigend mitgetragen, was doch eigentlich untragbar ist? Wo bleibt der Aufschrei?
Habe herzlichen Dank für deine gute Geschichte!
Aramesh
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ﺁﺭﺍﻣﺵ
ﺩﺳﺗﺖ ﺩﺭﺩ ﻧﻛﻥ
"Möge Deine Hand
niemals schmerzen!"
Frauenrechtlerinnen im Iran
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verflixtnochmal

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#7 | Donnerstag, 05. Juni 2008 (18:17)
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Hallo Leselust
"Ein Job fürs Leben" ist eine gut geschriebene Utopie. Ein Szenario das in dieser letzten Konsequenz, so hoffe ich, nie wahr werden wird.
Dennoch ist mir die Geschichte zu weit hergeholt. Ich meine - deine Protagonistin, hätte genauso gut einen Job in dieser Großschlachterei antreten können, oder sollen. Ein Schritt dichter an der Realität wäre, so glaube ich zumindest, genau so spannend und aussagekräftig.
Aber es ist deine Geschichte und ich habe sie trotz allen Bedenken gerne gelesen
LG Ursula
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Schreiben ist leicht.
Man muss nur die falschen Wörter weglassen
(Mark Twain)
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Gemini
Bettina

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#8 | Freitag, 06. Juni 2008 (7:34)
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Hmm, ich schätze gerade die Überspitzung daran. Bittere Satire.Vielleicht könnte man noch einbauen, dass die Großschlächterei nur Leute zwischen 27 und 30 einstellt, möglichst dreisprachige, aber nicht Bedingung.
Beworben hat die Prot sich ja dort in der Erzählung.
Abgesehen von der schon in die Praxis umgesetzte Vermittlung in zumutbare Tätigkeiten, was auch immer drunter zu verstehen ist,finde ich das Thema Todesstrafe mal konsequent zu Ende gedacht. Wer auch immer fordert, dass grobes Fehlverhalten außerhalb der Moral- und Rechtsvorstellung, wie Serienmord ect., die Todesstrafe zur Folge haben sollte, der muss auch befürworten, dass bestimmte Individuen genau das tun müssen, Serienmord im Auftrag der Gesellschaft.
Im Prinzip nur konsequent weitergesponnen. Schlachter gelernt, da muss auch henken zumutbar sein, wie für Leute mit anderer Vorbildung eine Tätigkeit beim Ordnungsamt.
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liebe Grüße
Gem-ini Zwilli
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Leselust

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mande

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#10 | Freitag, 06. Juni 2008 (12:30)
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Ja, liebe Claudia,
eine ´bitterböse´ Satire. Wäre die Welt in ´Ordnung´, wir hätten sie nicht lesen können! Das heisst auch, alles kann man nicht haben!
Worauf ich nun warte, ist eine Lösung der/aller Probleme. Und sei sie auch nur satirisch.
Wie dem auch sei, gerne gelesen!
Mit Grüssen Mande,
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Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
[ Editiert von mande am 06.06.08 12:47 ]
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Leselust

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mande

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#12 | Freitag, 06. Juni 2008 (17:23)
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Zitat:
´Auf den Messias wart ich auch, Mande. Bis dahin müssen wir mit unvollkommenen Lösungsversuchen vorliebnehmen.´
Ja, liebe Claudia, wem sagtst du es!
Doch man soll nicht auf den Messias warten. Das ist dasselbe, wie das ´Warten auf Godot!´. Wobei der Messias doch nur ein ´Weisser Ritter´ ist, auf den anscheinend noch immer viele Deutsche warten. Dass sich der Kyffhäuser öffnet! Na,ja.
Mit Grüssen,
Mande
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Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
[ Editiert von mande am 06.06.08 17:39 ]
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Mande
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Leselust

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#13 | Freitag, 06. Juni 2008 (18:33)
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Die Frage, ob es logischer sei, ultimative Problemlösungen von Menschen oder von Gott zu erwarten, sprengt den Rahmen dieses Forums, Mande.
Die Insinuation, Leute, die eher dem Moshiach als Dir und mir Problemlösungen zutrauen, seien - nun, unterbelichtet - ist a bissele unter Deinem so hohen Niveau.
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mande

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#14 | Freitag, 06. Juni 2008 (18:44)
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Liebe Claudia,
mich ehrt, deine Bemerkung zu meinem hohen Nivea!
Doch leider musste ich hinuntersteigen, um mir Auskunft über die ´Insinuation´ einzuholen!
Dir noch ein angenehmes Wochenende.
Mit abermals freundlichen Grüssen,
dein Mande.
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Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
P.S.:
Grünt es immer noch auf dem Mittelstreifen in Steglitz?
[ Editiert von mande am 06.06.08 18:47 ]
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Mande
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Leselust

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mande

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#16 | Samstag, 07. Juni 2008 (9:38)
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Zitat:
´Seit einer Woche scheint die Sonne - kein Tropfen Wasser bequemt sich nach Berlin!´
Ich schick dir ein paar Regenwolken, mit der Himmelspost!
Hoffentlich klaut die niemand unterwegs!
Mit Grüssen,
Mande
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Zen-Meister Ikkyû Sôjun zu einem Verzweifelten:
„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
[ Editiert von mande am 07.06.08 9:39 ]
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Mande
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Patricia Koelle

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NickiD

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#18 | Samstag, 07. Juni 2008 (11:28)
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Hallo an Euch,
bitte, bitte schickt mir Sonnenschein, ich habe genurg vom Regen. Seit einer Woche regnet es fast durchgehend bei uns und ich sehne mich nach der Sonne und Hitze!!!
Ganz liebe Grüße,
Nicki
@Leselust: Gefällt mir, Deine Geschichte. Ich finde, gerade das bisschen Übertriebene macht die Geschichte interessant und bringt den Leser zum Nachdenken.
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Carpe diem - Nutze den Tag
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Enibas

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#19 | Samstag, 07. Juni 2008 (16:29)
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Hallo Claudia,
ich frage mich gerade, wo gewisses "Zeugs" von Dir zu finden ist.
Gefällt mir sehr, Deine Geschichte, auch wenn ich sie regelrecht gruselig finde. Vor allem der Bezug zur Metzgerei, Schlachterei setzt dem ganzen die Krone auf. Ungewöhnliches Thema mit Seltenheitswert.
Da wir ja viele Dinge aus den USA übernehmen, man denke nur an gewisse Schnellrestaurants, warum nicht auch eine angepasste Strafrechtsreform ...
Die Situationen in heutigen Arbeitsagenturen, nun ja, die sind eindeutig so und waren bestimmt auch mal anders. Heute bist du ab einem bestimmten Alter nichts mehr wert oder eben überqualifiziert. Haben wir das nicht auch übernommen?
Ach, hätte ich beinahe unterbrochen: Hier (Nähe Düsseldorf)ist es wechselhaft. Mal Weltuntergang mit Hagelschauern, wo Autos und Fenster zedeppert werden und anschließend, als wäre nix gewesen, tropisches Klima.
LG
[ Editiert von Enibas am 07.06.08 16:37 ]
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Sabine
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