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Kurzgeschichten-Forum >> Kurzgeschichten -- Verschiedene Untergruppen >> Kinder, Märchen > Sami und Tobias im Tal der blauen Schmetterlinge/8
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Marianne

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#1 | Freitag, 09. Juli 2010 (16:27)
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Sami und Tobias im Tal der blauen Schmetterlinge
"Nein, Sami! Heute können wir nirgends mehr hin. Mir ist es zu warm und es ist schon zu spät!“
„Ach, bitte!“ bettelte Sami, „dann machen wir eben nur einen kleinen Spazierflug und schauen uns die Welt von oben an!“
Tobias ließ sich überreden. Kaum saß er auf dem Rücken von Sami, öffnete sein kleiner Freund die Flügel und hob ab in die Lüfte. Hui, war das schön! Leichter Wind fegte Tobias durchs Haar und ihm wurde angenehm kühl. Vögel flogen vorüber oder machten eine kleine Zwischenlandung auf Samis breitem Rücken. Hier ließ es sich gut ausruhen und ein Schwätzchen halten.
Ein kleines Vögelchen zwitscherte ihnen von einem Tal, in dem blaue Riesenschmetterlinge lebten. Sie säßen scharenweise auf Bäumen und Sträuchern. Doch das Wundersamste an ihnen war ihr lieblicher Gesang. Sami witterte ein weiteres Abenteuer und blickte Tobias zustimmend an.
„Nein, Sami, nein!“ rief Tobias entsetzt.
„Du willst doch wohl nicht…!“ Zu spät. Unter ihnen lag bereits das Tal der Schmetterlinge. Beim Landeanflug blickten sie auf ein blaues Gewusel, was ständig seine Form veränderte. Kaum waren sie unter einem schattigen Baum gelandet, umschwirrten sie Tausende von blauen Schmetterlingen, die einen Duft verströmten, der so berauschend war, dass sie nach kurzer Zeit ihre Augen nicht mehr aufhalten konnten und in einen tiefen Schlaf versanken.
Über ihnen in der Baumkrone saß das kleine Vögelchen,das sie ein Stück begleitet hatte. Es plusterte sich auf und verwandelte sich in die Hexe Chalun.
„Endlich habe ich euch“, sagte sie. „Ihr kommt mir nicht mehr in die Quere. Das ist die Rache für den gestohlenen Schlafstein des Mondes. Seit er ihn wieder besitzt, löscht er immer öfter seine Lampe und die Sterne machen es ihm gleich. Mir wird es zu Hause langweilig. Nirgends komme ich mehr hin. Heute hole ich mir den Stein zurück." Dabei rieb sie hämisch grinsend ihre Hände aneinander.
"Ja, dann muss der Mond wieder nachts leuchten und ich fliege mit meinem Besen nicht mehr im Dunkeln.
Wehe euch, ich bekomme den Stein nicht zurück, dann verwandle ich mich in ein großes Ungeheuer und werde alle das Fürchten lernen.
Sie wartete noch ein Weilchen, bis die Sonne hinter dem Tal verschwand und es anfing zu dunkeln. Dann schwang sie sich auf ihren Besen und machte sich auf den Weg zum Mond. Als sie oben ankam, war es stockdunkel. Der gute, alte Mond hatte sich zur Ruhe begeben. Er fühlte sich schwach und wollte, bevor er sein helles Licht auf die Erde schickte, wenigstens zwei Stunden schlafen. Vorsichtshalber hatte er sich den Wecker gestellt.
Langsam pirschte sich die Hexe Chalun an sein Bett heran. Schon griff sie unter sein Kopfkissen, doch bevor sie den Schlafstein stehlen konnte, klingelte der Wecker. Ring! Ring! Ring! Der Mond erwachte. Kaum erblickte er die Hexe, wusste er sofort, was sie vorhatte. Sofort erleuchtete er und die Hexe fühlte sich erwischt. Da packte sie die Wut und sie verwandete sich in ein riesiges Ungeheuer.
Der Kopf glich einer riesigen Schlange. Der Schwanz war kahl und kräftig, wie von einem Löwen mit einem wuscheligen Ende.
"Gib mir sofort den Schlafstein", kreischte sie laut, sonst...!"
"Was sonst? Willst du mich vernichten?" antwortete der Mond in einem ruhigen Ton. "Dann wirst du für immer im Dunkeln sitzen. Möchtest du das?"
Chalun wusste, die Gelegenheit war vertan, deshalb versuchte sie nach einem kleinen Stern zu greifen um ihn zu vertilgen. Doch sie kam nicht dazu. Schützend stellte sich der Mond vor seine kleinen Lieblinge. Er riet ihnen, sich zu verstecken. Was sollte er auch anders tun? Er kam gegen dieses Ungeheuer nicht an. Da, wo die Sternlein vorher geruht hatten, klaffte nun ein schwarzes Loch, aus denen jetzt Regen auf die Erde fiel.
Unten, im Tal der Schmetterlinge, wurden Sami und Tobias vom prasselnden Regen pitschenass und erwachten. Verwundert rieben sie sich ihre Augen. Was war nur mit ihnen geschehen! Von den duftenden, blauen Schmetterlingen war nichts mehr zu sehen. Der Mond oben am Himmel leuchtete zwar, aber sein Licht huschte unruhig von einem Flecken zum Anderen. Sami bemerkte es zuerst.
„Mit dem Mond stimmt etwas nicht!“ sagte er und zeigte mit dem Rüssel nach oben.
„Komisch, er ist doch sonst die Ruhe selbst“, antwortete Tobias!
Sami schüttelte sich den Regen von seiner Haut.
„Komm schon! Steig auf! Ich will wissen, was da oben los ist!“
Noch nie hatte Sami es so eilig auf den Mond zu kommen. Außer Puste landete er, genau zum richtigen Zeitpunkt, um noch Schlimmeres zu verhindern. Ein schreckliches Ungeheuer biss dem guten, alten Mond gerade in seine rechte Mondbacke. Als der Mond den kleinen Elefanten kommen sah, schlupfte er schnell hinter eine graue Wolke, denn er kannte Sami und wußte, er würde nicht kampflos zusehen! Darüber lachte das Ungeheuer laut auf und an dem Lachen erkannte Sami und Tobias, wen sie vor sich hatten. Sami hob seinen Rüssel und trötete so laut und so böse, wie es nur ging. Dann stampfte er mit seinen starken Beinen kräftig auf und raste, mit einer ungeahnten Schnelligkeit, auf das Ungeheuer zu.
Chalun war über das plötzliche Erscheinen von Sami so erschrocken und voller Angst, dass sie keine Zeit mehr fand, sich zu verwandeln. Sie vergaß ihren Besenstiel und plumpste durch eines der schwarzen Löcher. Sami und Tobias erkannten nun, dass Chalun sie mit dem Tal der blauen Schmetterlinge in eine Falle gelockt hatte. Nach diesem Abenteuer wanderte der Mond ruhig wie immer, über den dunklen Nachthimmel.
Chalun, die Hexe, hatte Glück. Sie fiel in einen See und musste lange schwimmen, um ans Ufer zu gelangen. Ihr weiteres Leben muss sie nun als Ungeheuer verbringen, denn beim Sturz vom Mond hatte sie ihr Zauberbüchlein verloren und nie wieder gefunden.
Wenn Sami, der kleine Elefant mit Tobias am Mond vorbeifliegen, können sie noch immer die Narbe erkennen, die Chalun, ihm als Ungeheuer hinterlassen hat.
[ Editiert von Marianne am 12.07.10 22:31 ]
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Claudia-Helena

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#2 | Freitag, 09. Juli 2010 (22:17)
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Liebe Marianne,
auch diese Folge ist ideenreich und schön gemalt. Hier meine Motzereien:
Sie ruhten sich aus und hielten ein Schwätzchen mit ihnen.
Hier ist nicht ganz klar, wer sich ausruht und wer ein Schwätzchen hält
berichte von einem Tal, in dem es von großen,
Sie säßen scharenweise auf Bäumen und Sträuchern und ihr Gesang sei so lieblich und ihr Duft so betörend, sodass man in einen Tiefschlaf fällt und erst nach Stunden wieder erwacht
Sie säßen scharenweise auf Bäumen und Sträuchern und ihr Gesang sei so lieblich und ihr Duft so betörend, dass man in einen Tiefschlaf falle und erst nach Stunden wieder erwache....
Ihr Duft, den sie dabei verströmten, war so betörend schwer
Der Duft...
Wehe euch, ich bekomme den Stein nicht zurück, dann verwandel ich
verwandle
Er fühlte sich schwach und wollte, bevor er sein helles Licht auf die Erde schickte, nur zwei Stunden schlafen.
wenigstens zwei Stunden....
Vorsichtigerweise hatte er sich den Wecker gestellt.
Vorsichtshalber
Von den duftenden, blauen Schmetterlingen fanden sie keine Spur mehr
....war nichts mehr zu sehen....
Als die Beiden auf dem Mond landeten
beiden
deren Sterne sie vorher eine Zacke abgebissen hatte.
....Sternen....
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Claudia
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Marianne

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Aramesh
Orient und Okzident

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#4 | Freitag, 09. Juli 2010 (23:35)
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Liebe Marianne,
ich habe es immer noch nicht geschafft, mein 5-Worte-Märchen zu schreiben. Vielleicht klappt es dieses Wochenende.
Doch jetzt beschäftige ich mich erst einmal mit Deiner neuen Sami-Geschichte. Wieder hast Du gute Ideen, die allerdings aus meiner Sicht etwas too much horror für die kleinen Geister haben. Ich würde dies aus meiner Sicht ein bisschen mildern und die olle Hexe nicht alles abnagen lassen, was sie unter ihre paradontösen Zähne bekommt. Ansonsten hat es mir gefallen.
Den Einstieg habe ich dir ein wenig lektoriert. Schau, was Dir davon gefällt.
Ein sonnige Wochenende und viel leckeres Eis
wünsche ich Dir
Aramesh
P.S. Den Mond und seine Wecker fand ich witzig.
Zitat:
"Nein, Sami! Heute können wir nirgends mehr hin. Mir ist es zu warm und es ist schon zu spät!“
„Ach, bitte“, bettelte Sami, „dann machen wir eben nur einen kleinen Spazierflug und schauen uns die Welt von oben an!“
Tobias ließ sich überreden. Er nahm Kaum saß er auf dem Rücken von Sami, öffnete Platz und sein kleiner Freund öffnete die Flügel und hob ab in die Lüfte. Hui, war das schön! Leichter Wind fegte Tobias durchs Haar und ihm wurde angenehm kühl. Vögel flogen vorüber oder benutzten machten eine kleine Zwischenlandung auf Samis breitem Rücken als Landeplatz. Auf seinem Körper ruhten sie sich aus und hielten ein Schwätzchen mit ihnen Hier ließ es sich gut ausruhen und ein Schwätzchen halten. Ein kleines Vögelchen berichtete zwitscherte ihnen von einem Tal, in dem es von großen, blauen Riesenschmetterlingen nur so wimmeln würde lebten. Sie säßen scharenweise auf Bäumen und Sträuchern. Doch das Wundersamste an ihnen war und ihr lieblicher Gesang. sei so lieblich und der Duft so betörend verströmen und wer ihn einatme, verfiele, dass man in einen Tiefschlaf falle und erst nach Stunden wieder erwache. Diese Passage würde ich weglassen, da Du sie gleich darauf schon wieder erwähnst. Als Sami das hörte, drehte er den Kopf und blickte, auf Zustimmung wartend, auf Tobias. Sami witterte ein weiteres Abenteuer und blickte Tobias zustimmend an.
„Nein, Sami, nein!“ rief Tobias entsetzter heute schon zum zweiten Mal. „Du willst doch wohl nicht…!“ Doch es war schon Zu spät. Unter ihnen lag bereits das Tal der Schmetterlinge. Sie blickten beim Landen auf eine riesige, blaue Fläche, die sich in seiner Form ständig veränderte. Beim Landeanflug blickten sie auf ein blaues Gewusel, was ständig seine Form veränderte. Kaum waren sie unter einem schattigen Baum gelandet, wurden umschwirrten sie von Tausende von blauen Schmetterlingen umschwärmt, die einen. Ihr Duft, den sie dabei verströmten, war so betörend schwer, der so berauschend war, dass sie nach kurzer Zeit ihre Augen nicht mehr aufhalten konnten und in einen tiefen Schlaf versanken.
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Marianne

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#5 | Samstag, 10. Juli 2010 (10:08)
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Liebe Aramesh!
Schön, Dein Anfang. Ich habe ihn übernommen. Und die Hexe macht nur den Versuch ein Sternlein anzuknabbern.
Viele Dank, für Deine Mühe.
Eis darf ich leider nicht essen.(Diabetes)Aber ich mochte noch nie Eis. Deshalb fällt es mir auch nicht schwer, darauf zu verzichten.
Schönes Wochenende
Marianne
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Claudia-Helena

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Aramesh
Orient und Okzident

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#7 | Samstag, 10. Juli 2010 (14:50)
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Liebe Marianne,
schon besser. Ich finde es super, wie Du Deine Fantasie beflügelst. Du kannst das auch wörtlich ein bisschen besser umsetzen. Hier habe ich noch ein paar Vorschläge:
Zitat:
Über ihnen in der Krone des Baumeskrone saß das kleine Vögelchen, welches ihnen von dem Tal der Schmetterlinge erzählt das sie ein Stück begleitet hatte. und zwitscherte vergnügt ein Lied. Es plusterte sich auf und Dabei verwandelte es sich zurück in die Hexe Chalun.
„Endlich habe ich euch“, sagte sie. „Ihr kommt mir nicht mehr in die Quere. Das ist die Rache für den gestohlenen Schlafstein des Mondes. Seit er ihn wieder besitzt, löscht er immer öfter seine Lampe und die Sterne machen es ihm gleich. Mir wird es zu Hause langweilig. Nirgends komme ich mehr hin. Heute hole ich mir den Stein zurück." Hier würde ich den langen Monolog mal unterbrechen. Lass sie sich hämisch die Hände reiben oder ähnliches "Ja, dann muss der Mond wieder nachts leuchten und ich muss nicht immer fliege mit meinem Besen nicht mehr im Dunkeln fliegen. Wehe euch, ich bekomme den Stein nicht zurück, dann verwandle ich mich in ein großes Ungeheuer und vertilge den Mond samt Sterne diese Passage erscheint mir denn doch too much für ein kleines Kind werde alle das Fürchten lehren. Solche bösen Gedanken hatte die Hexe Chalun, während Sami und Tobias selig schliefen.
Sie Chalun wartete noch ein Weilchen, bis die Sonne hinter dem Tal verschwand und es anfing zu dunkeln. Dann schwang sie sich auf ihren Besen und machte sich auf den Weg zum Mond. Als sie oben ankam, war es stockdunkel. Der gute, alte Mond hatte sich zur Ruhe begeben. Er fühlte sich schwach und wollte, bevor er sein helles Licht auf die Erde schickte, wenigstens zwei Stunden schlafen. Vorsichtshalber hatte er sich den Wecker gestellt.
Langsam pirschte sich die Hexe Chalun an sein Bett heran. Schon griff sie unter sein Kopfkissen. Doch bevor sie den Schlafstein an sich nehmen stehlen konnte, klingelte der Wecker. Ring! Ring! Ring! und Der Mond erwachte. Als Kaum erblickte er die Hexe vor sich sah, wusste er sofort, was sie vorhatte. Schnell Sofort ließ er sein helles Licht leuchten erleuchtete er und die Hexe fühlte sich erwischt. Da packte sie die Wut und sie Vor Wut verwandelte sie sich in ein riesiges Ungeheuer. Der Kopf glich einem Hund. Hund würde ich hier nicht nehmen. So als Freund des Menschen. vielleicht findest Du noch einen anderen Vergleich. Der Schwanz war kahl und kräftig, wie von einem Löwen mit einem wuscheligen Ende. Hier würde ich einen Dialog, eine Auseinandersetzung beginnen: Chalun wusste, die Gelegenheit war vertan, deshalb versuchte sie nach einem kleinen Stern zu greifen um ihn zu vertilgen. Doch sie kam nicht dazu. Schützend stellte sich der Mond vor seine kleinen Lieblinge. Er riet ihnen, sich zu verstecken. Was sollte er auch anders tun? Er kam gegen dieses Ungeheuer nicht an. Da, wo die Sternlein vorher geruht hatten, klaffte nun ein schwarzes Loch, aus denen jetzt Regen auf die Erde fiel.
Unten, im Tal der Schmetterlinge, wurden Sami und Tobias vom prasselnden Regen pitschenass und erwachten. Verwundert rieben sie sich ihre Augen. Was war nur mit ihnen geschehen! Von den duftenden, blauen Schmetterlingen war nichts mehr zu sehen. Der Mond oben am Himmel leuchtete zwar, aber sein Licht huschte unruhig von einem Flecken zum Anderen. Sami bemerkte es zuerst.
„Mit dem Mond stimmt etwas nicht!“ sagte er und zeigte mit dem Rüssel nach oben.
„Komisch, er ist doch sonst die Ruhe selbst“, antwortete Tobias!
Sami schüttelte sich den Regen von seiner Haut.
„Komm! Steig auf! Ich will wissen, was da oben los ist!“
Ab hier wird die Geschichte etwas 'flusig'. Das kannst Du in der Tat besser:
Der kleine Elefant schwang so schnell er konnte seine Flügel. Als die beiden auf dem Mond landeten, biss Chalun, dieses Ungeheuer, dem Mond gerade in seine Mondbacke. Schnell versteckte er sich hinter einer grauen Wolke und jammerte. Das Ungeheuer lachte laut auf und an dem Lachen erkannte Sami und Tobias, wen sie vor sich hatten. Sami hob seinen Rüssel und trötete so laut und so böse, wie es nur ging. Dann stampfte er mit seinen starken Beinen kräftig auf und raste auf das Ungeheuer zu.
Chalun war über das Erscheinen von Sami so erschrocken und voller Angst, dass sie keine Zeit mehr fand, sich zu verwandeln. Sie vergaß ihren Besenstiel und plumpste durch eines der schwarzen Löcher. Sami und Tobias ahnten nun, dass Chalun sie mit dem Tal der blauen Schmetterlinge in eine Falle gelockt hatte. Nach diesem Abenteuer, wanderte der Mond ruhig wie immer über den Nachthimmel.
Chalun, die Hexe, hatte Glück. Sie fiel in einen See und musste lange schwimmen, um ans Ufer zu gelangen. Ihr weiteres Leben muss sie nun als Ungeheuer verbringen, denn beim Sturz vom Mond hatte sie ihr Zauberbüchlein verloren und nie wieder gefunden.
Wenn Sami, der kleine Elefant mit Tobias am Mond vorbeifliegen, können sie noch immer die Narbe erkennen, die Chalun, ihm als Ungeheuer hinterlassen hat.
Herzliche Grüße
Aramesh
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Marianne

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#8 | Samstag, 10. Juli 2010 (17:56)
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Liebe Claudia!
Ja, unsere Aramesh formt die schönsten Sätze, nicht wahr?
Liebe Aramesh!
Danke! Ich spendiere Dir auch ein großes Eis.
An der unteren Passage lasse ich mir noch etwas einfallen. Den Ausdruck `flusig`habe ich noch nie gehört.
Lieber Gruß
Marianne
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ziska51
Sissi`s Phantasie

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#9 | Sonntag, 11. Juli 2010 (12:12)
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Liebe Marianne!
Lange nichts von einander gelesen, ich dachte alle Lieben hier
seien verreist.
Schön diese Fortsetzung des Schlafsteins, du schreibst locker und beschwingt.
Deine Ideen sind Klasse.
Liebe Grüße Sissi
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ziska51
Bleibe immer "DU"!
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Marianne

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#10 | Sonntag, 11. Juli 2010 (20:17)
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Liebe Sissi!
Nein, ich werde in diesem Jahr wohl nicht fliegen. Vielleicht fahre ich ein paar Tage nach Danzig, meine Cousinen besuchen. Werde in Sopot, früher Zoppot)auf dem Seesteeg sitzen und nach Hel rüber sehen oder zuschauen, wie die großen Pötte nach Danzig fahren. Danke, für Dein Lob und Lesen.
Liebe Grüß
Marianne
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