Hallo , Jogi hier
Gestern war Basteltag ,
ESU Lopi 3 Ohne 21pol. Stecker , nur mit 8pol. Normstecker .
Bei diesen Decoder gibt es ja AUX 3 und AUX 4 . Also habe ich mir gedacht , das währe die Möglichkeit damit eine Schleiferumschaltung zu machen . Im WWW KEINE Belegung der 21 Pins gefunden , also selber nachgeforscht , auch gefunden .
Am Decoder müssen dann 3 zusätzliche Kabel angelötet werden , Ausgang von AUX 3 und AUX 4 und der 0Volt
AUX 3 + 4 ,das sind reine Logik Ausgänge 0 V oder 5 V . Also Transistor Stufen gebaut ( je 1 Widerstand 4,7K an die Basis ( NPN Transistor BC 847 C ) den Emitter an 0 V und den Kollektor an eine Spule vom Bistab. Relais mit Schutzdiode . Der gemeinsame Anschluss der Spulen an den + vom Decoder ( blau ) ) Damit war die erste Hürde genommen. Jetzt nur noch die Kabel der Schleifer entspr .an den Umschaltkontakten anlöten .
Jetzt werden die AUX 3+4 über die CVs so eingestellt , das nur ein Impuls von ca. 2-3 Sek. das Relais ansteuert. zB. CV117 = 195 , CV118 = 195 ; Dann für die Umschaltung
CV129 = 16 , CV132 = 32 ;CV135 = 16 ; CV138=32 ,
Das ganze ist eingebaut in einem MÄ Triebzug.
Funktioniert bestens.
Nachbau auf eigene Gefahr.
Und wie es dann so immer ist wenn man Erfolg hatte, habe ich auch eine Pinbelegung der 21pol. Schnittstelle gefunden
:dumm::dumm::dumm:
Bastelnde Grüße Jogi
Hi.
Also gehen AUX3 und 4 doch! Es hieß immer, die würden nur bei der 21- Pol Version aktivierbar sein. Ich hatte nur mal kurz probiert und es nicht zum funktionieren bekommen. Da hab ich es sein gelassen. Nun muss ich aber doch mal intensiver nachforschen. Denn nur 4 Ausgänge ist meist zu wenig. Die sind doch schon komplett fürs Licht belegt.
ESU sollte das unbedingt auch offiziell dokumentieren und freigeben. Kostet nichts und wertet die Lopis doch nur auf.
Mooooment mal - der 3.0 kann also das mit den 5V und den 0V auch? Dann müsste er doch auch den Softdrive-Sinus irgendwie ansteuern können.....
Hallo ,Jogi hier
Habe KEINE Sinus , deshalb habe ich das nicht weiter verfolgt , mir ging es nur um die Umschaltung mit AUX 3 und AUX 4 und das klappt prima .
Habe erst jetzt dafür Zeit gehabt , das zu testen .
Hallo Jogi,
danke für Deinen interessanten Bericht. Eine Frage habe ich noch: Was ist eine Schleiferumschaltung und wofür wird sie benötigt? Danke im Voraus.
Hi.
Auch wenn ich nicht Jogi bin, was eine Schleiferumschaltung ist, und wozu sie gebraucht wird, kann ich dir aber trotzdem erklären.
Es geht um Wendezüge, Triebwagen usw. Die Stromabnahme wird ja normalerweise auf einer Seite (Lok, Motorwagen 1) des Zuges gemacht. Wird der Zug nun geschoben, also mit Steuerwagen bzw Motorwagen 2 voraus so würde er an Signalen und anderen Stopstellen ja fast komplett drüber raus geschoben werden, da er auf den Brems- Abschnitt erst reagiert, wenn die Lok dort ankommt. Baut man nun eine Schleiferumschaltung ein, so wird die Stromabnahme jeweils an den Anfang des Zuges gelegt, egal wie rum er fährt. Beim Märklin System wird dafür tatsächlich der Anschluss des Mittelschleifers aufgetrennt und die Zuführung entweder vom Schleifer unter der Lok oder unter dem Steuerwagen vorgenommen. Beim 2- Leiter System kann man das auch machen, dann werden eben auf einer Seite die Radschleifer umgeschaltet.
Im Digitalbetrieb kann man das umgehen, wenn man den letzen Wagen "meldefähig" mache, also einen Decoder einbaut oder (bei 2- Leiter) die Achsen- Isolierung mit Widerständen so überbrückt, das ein Rückmelder darauf reagieren kann.
Moin Peter,
super! Vielen Dank für die Antwort. Wieder etwas gelernt.
Hi Jogi,
ist der Transistor OK:
153197
:frage:
Das andere Ende des Widerstands kommt also an Aux 3 oder 4 richtig?
Auch wenn ich kein AC-Bahner bin der sowas nicht unbedingt braucht will ich sowas schon verstehen!
Sorry,aber ich versteh nur Bahnhof.:traurig: Was ist das besondere? Kann mir das jemand mal bitte auf die einfache Art erklären?
Hi,
werksseitig hat der Lopi 3.0 nur 4 verstärkte Ausgänge. Die anderen beiden verbliebenen sind unverstärkt. Mit dieser Transistorschaltung kann man die beiden 5. und 6. Ausgänge verstärken und dort dann LEDs oder was weiß ich anschließen.
Ciao
Dominik
AH!!!
und er hat eben so eine Schleiferumschaltung zwischen die beiden ausgnge gemacht! richtig?
Richtig, nur ich brauche das für Schlusslichter, weil die 2 Ausgänge, die eigentlich dafür gedacht sind, für Führerstandsbeleuchtung und Blinklicht draufgingen.
Hallo ET 420
zu deiner Frage :
Mooooment mal - der 3.0 kann also das mit den 5V und den 0V auch? Dann müsste er doch auch den Softdrive-Sinus irgendwie ansteuern können....."
Ich hatte mal vor kurzem an ESU geschrieben, weil ich mir die selbe Frage wegen der Sinus Motoren stellte und bekam folgende Rückantwort:
"Alle unsere Decoder können Sie bereits in Verbindung mit der
Sinussteuerplatine grundsätzlich einsetzen. Wenn 21 pol. Schnittstelle dann
den Decoder mit 21 pol. MTC Schnittstelle. Eine entsprechende Programmierung
ist eventl. erforderlich, aber darüber finden sie alle Infos auf unserer
Homepage www.loksound.de unter Support und FAQ's.
Lediglich mit der Steuerplatine des neuen Softdrivesinus müssen wir noch
Dinge anpassen, die dann als deocder update für LS V3.5 und Lopi V3.0
breitgestellt werden. Dies wird in Kürze bereits stehen. Wir arbeiten daran.
Dann noch eine Verständnisfrage für mich, die evtl. Dominik beantworten kann.
Du hängst Quasi an der Basis des Transistors eine LED und nutzt diesen als normalen Funktionsausgang, habe ich das richtig verstanden. :frage:
Und der Ausgang hat 5 Volt, also benötigt man einen Wierstand nach der BAsis, der die Spannung von 5 Volt auf x Volt, für die LED verkleinert.
Verstehe ich das ganze richtig? :frage:
Gruß und danke für die evtl. Antworten an einen Elektroniknichtganzversteher. :lol:
Jürgen
[ Editiert von Eurosprinter am 22.10.07 14:14 ]
Hi,
der Ausgang ist der Kollektor. Basis wird mit dem Widerstand und dieser wiederum mit dem Funktionsausgang verbunden. Emitter kommt an 5 V.
Lediglich eine Sache kapiere ich nicht: Es langen doch bereits 5 V zum ansteuern einer LED. Warum kann ich die nicht direkt an den unverstärkten Ausgang anschließen?
@Dominik
Zitat:
Emitter kommt an 5 V.
Na jetzt ist mir auch klar,
warum Du die Ausgänge AUX3 und AUX 4 damals nicht zum laufen bekommen hast.
Der Emitter kommt nicht an 5 V sondern an GND.
Und zwar den GND des Decoders.
Der ist nicht in der Decoderanleitung näher bezeichnet.
Du mußt Dir diese Leitung auf der Decoderplatine suchen.
Siehe Bild von Jogi oder ich hoffe Du hast noch einen Ausdruck von der Schnittstellenbelegung der 21 pol. Schnittstelle, dessen Link Du damals in Deinem Beitrag gesetzt hattest.
Also noch einmal
Emitter auf Decoder GND
5V Ausgang des Decoders an Widerstand 1
Andere Ende des Widerstands 1 an Basis Transistor
Widerstand 2 an U+ des Decoders
Andere Ende des Widerstands 2 an Anode Diode
Kathode Diode an Kollektor Transistor
Zitat:
Es langen doch bereits 5 V zum ansteuern einer LED. Warum kann ich die nicht direkt an den unverstärkten Ausgang anschließen?
Grundsätzlich schon!
Aber weißt Du mit welchem Strom Du den Digitalausgang belasten darfst, ohne das dieser kaputt geht????
Darüber schweigt sich die Anleitung von ESU aus.
Deshalb zur Sicherheit die Transistorschaltung.
[ Editiert von Dipsy am 22.10.07 19:28 ]
Hi,
hm, also dieses Schaltbild ist nicht mehr verfügbar, gerade geschaut. Und ich weiß nicht mehr, wo ich das Ausgedruckte hingeschlampt habe. Also ich habe mich geirrt, ich meinte nicht 5 V, sondern 0 V. Ach verdammt, ich habe irgendwie keine Ahnung, wo was hinkommt. Kann mir mal einer eine Skizze anfertigen, wo ich exakt sehe, welche Leitung wo hinkommt? Ich bin einfach zu blöd für das. Wäre echt klasse. Also ich will eine LED an den Ausgang anschließen. Und bitte die Conrad Art.-Nr. für den Transistor nicht vergessen :D Danke :danke:
Hallo,
ich habe das mal versucht zu zeichnen. [img]:O
Ich hoffe, daß das klappt, da ich noch nie ein Bild hochgeladen habe.
:arbeit:
Vorausgesetzt das Bild kommt
Stimmt das, waß ich mir da zusammen spinne?:frage:
Was für Werte, brauche ich dann für den Widerstand der LED ?:frage:
Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,
der Transistor ist mit E-B-K richtig bezeichnet,
nur muß der Pfeil zum E
Widerstand, bei einer LED liegst du mit
1K bei ca. 10V - 15V
1K5 bei ca. 15 - 20V
immer richtig.
lg tron25
@Dominik
Ich weiß, die Zeichnung gibt es auf dieser Webseite nicht mehr,
deshalb schrieb ich ja, ich hoffe, Du hast noch einen Ausdruck von damals. :P
Du kannst eigentlich jeden Wald- und Wiesen- NPN-Transistor verwenden,
der als IC max Deine gewünschte Last schalten kann.
Der von Dir gewählte 153197 kann nur 100 mA treiben.
Für ein oder zwei LEDs sollte das aber ausreichen.
Ansonsten nehme doch den 154776
@Eurosprinter
Na die Zeichnung ist ja schon mal nicht so schlecht
aber leider nicht perfekt.
Ändere mal bitte die folgenden Punkte:
Die Anschlüsse des Transistors werden mit den Buchstaben
B = Basis
C = Kollektor
E = Emitter
abgekürzt.
Das Schaltbild des NPN-Transistors hat einen Pfeil,
der auf der Basis-Emitter-Strecke zum Emitter zeigt.
Dieser Transistor findet in unserer Anwendung Verwendung.
Das Schaltsymbol einer LED ist das einer Diode
an der an einer Seite seitlich zwei Pfeile im 45° Winkel von der Diode wegzeigen.
Der vorgeschlagende Widerstandswert für R2 von tron25 ist ok.
Das Problem an dem 637 ist, dass es 2 verschiedene Schaltpläne gibt. Also die die Belegung der Pins zeigen.
So, nun sieht es so aus, dass die Lampe ständig leuchtet egal ob ich die gemappte Funktionstaste drücke oder nicht, ob die Lok fährt oder nicht, ob ich die Richtung wechsle, oder nicht.
Sacht mal, die paar Cent für Widerstand und Transistor hätte ESU ja auch gleich investieren können, um die Ausgänge zu verstärken...
Was ist eigentlich mit GND gemeint, wo finde ich das? Sind das die 5 V, die Jogi meinte?
GND = 0V
Äh, ja, 0 V, meinte ich ja. Und warum klappt das dann nicht. Habe nun alles so angeschlossen, wie es sein sollte.
Dann wird wohl der Transistor im A.... sein.
Kannst Du den den Pegel von AUX 3 u. 4 messen ???
Muß natürlich in den CVs auch aktiv sein CV117 , 118 .
Wert = 15 !!!
AUS = 0 V , EIN ca. 5 V .
Bastelnde Grüße Jogi
Hi,
kann ich nicht glauben, dass ein Transistor im Arsch ist.
Pegel messen? Watt datt? Ist damit die Spannung zwischen Aux 3 / 4 und ? gemeint?
Hallo Dominik B
Messen kann man nur zwischen 2 Punkten.
In dem Fall , zwischen AUX und 0V
Messgegerät hat meistens 2 Kabel eins ist schwarz , und das andere rot . Messbereich einstellen 20V .
Schwarzes Messkabel an 0V , das rote an AUX 3 .
Anzeige 0V ? AUX 3 nicht aktiv , oder schon defekt !
Ich glaube du hast die AUX 3 + 4 schon gehimmelt.
Wenn der Transistor so angeschlossen war , wie weiter oben beschrieben ist Spannung rückwärts in die Aux geflossen und hat diese zerstört . Drücke Dir aber die Daumen , das es nicht so ist .
Bastelnde Grüße Jogi
Habe vor 50 Jahren auch so angefangen ,nur da gab es noch keine Transistoren , da haben wir mit Röhren gebastelt.
[ Editiert von jogi am 24.10.07 9:35 ]
Jaja, Röhren^^
Aber glaube net, dass der Aux im Eimer ist, denn dann würde wohl die Lampe gar net mehr leuchten. Aber auch wenn, habe noch ca. 12 andere Decoder :lol:
@ Dominik
Also erst einmal Definition GND = GROUND
Dies ist der Bezugspunkt für den Decoder für seine Spannungen. GND = 0V
Wo dieser Punkt beim LOPi3 Decoder liegt,
hat Jogi in seinem Foto sehr deutlich markiert.
Komm bitte nicht auf die dumme Idee zu glauben,
der braune Schienenanschluß wäre GND, das isi er definitiv nicht!
Natürlich könntest Du den Decoderausgang gehimmelt haben
und die Lampe würde trotzdem leuchten.
Nämlich dann, wenn Du am Decoderausgang durch einen Defekt ständig 5V anliegen hättest.
Genausogut könntest Du den externen Transistor gehimmelt haben.
Die Lampe würde auch hier leuchten, wenn die C - E Strecke einen Kurzschluß hätte.
Aber Du kannst den Transistor auch nur falsch angeschlossen haben.
Wieso gibt es zwei verschiedene Schaltpläne für den Transistor?
Du meinst übrigens sicher Anschlußbelegung, Datenblatt oder Datasheet.
Wie kommst Du denn auf die Idee?
In einem Datenblatt ist unmißverständlich festgelegt, wo bei einem bestimmten Transistortyp
an welchem Anschlußbeinchen Basis, Emitter und Kollektor liegen,
egal vom welchem Hersteller dieser Transistor gefertig wurde.
Wenn Du den BC 637 in Deiner Hand hältst und auf die abgeflachte Seite des Gehäuses schaust und die Anschlußbeinchen dabei zum Boden zeigen, ist die Anschlußbelegung von links nach rechts, wie folgt.
Links = E = Emitter
Mitte = C = Kollektor
Rechts = B = Basis
Mach Dir mal die Funktion des Transistors klar.
Der Transistor wird in der hier angesprochenden Schaltung als Schalter benutzt, um erstens höhere Ströme schalten zu können, zum zweiten um höhere Spannung am Verbraucher anliegen zu haben, als der Decoderausgang es zulassen würde.
Der Transistor liegt also als Schalter im Stromkreis Deiner Lampe oder LED,
die mit 16 V über einen Vorwiderstand betrieben wird.
Die 5V Ausgangsspannung des Ausganges AUX3 (oder AUX4) dient als Steuerspannung für den Transistor.
Liegt an der Basis-Emitter-Strecke des Transistors eine Spannung von 0,65 V an,
schaltet dieser durch. - Lampe an.
Dies sollte der Fall sein, wenn AUX3 5V liefert.
Da AUX 3 5V liefert wurde ein Basisvorwiderstand verwendet.
Ist die Spannung 0V an AUX3 (gemessen gegen GND Decoder)
sperrt der Transistor - Lampe aus.
Wenn am AUX3 die Ausgangsspannung von 5 Volt anliegt,
schaltet der Transistor durch und Dein Lämpchen leuchtet.
Dasselbe gilt natürlich analog für AUX4 und den daran angeschlossenen externen Transistor.
Deshalb befolge den Rat von Jogi und fange jetzt an zu Messen!
Kannst Du am Ausgang von AUX 3 des LoPi3
gemessen gegen GND des Decoder eine Ausgangsspannung von 5 V messen und läßt sich diese über die von Dir über die CV-Werte zugeordnete Funktionstaste Deiner ECOS auch auf 0V abschalten und bei erneuten Betätigen wieder ein?
Ja? - Schön, Decoderausgang AUX3 lebt noch.
Hi,
ja, und E, C und B war einmal von links nach rechts und einmal von rechts nach links in zwei verschiedenen Datasheets angegeben. Ulkig war, egal wierum ich den Transistor anschloss (BCE oder ECB) das Ergebnis mit der Lampe war immer das gleiche.
OK, werde in den Ferien mal messen.