Foren » H0-Modellbahnforum » Anlagenbau » Tillig Weichen polarisieren

Hallo !!

Ich wollte nur kurz nachfragen was genau ich bei den Tillig Weichen und Digital beachten muss. Es kann irgendwelche Probleme mit dem Herzstück geben und da muss man was umbauen aber was ?


Gruß

Thorsten
Bei den Tilligweichen ist das Herzstück nicht aus Plast, sundern wie in Echt aus Schinenprofil. Daamit muß es mitKunststofsSchienenverbinder Isoliert werden, und mit dem Weichenantrieb oä. je nach Weichenstellung Polarisiert werden.
Achso, OK.
Ich kann mich mich irgendwie nicht entscheiden ob ich Roco oder Tillig kaufen soll.
Wenn man die Tillig Selbstbauweichen kauft ist man schon deutlich günstiger unterwegs und sie sehen wirklich klasse aus.
Die Verfügbarkeit von Roco ist dafür besser. Jedenfalls bei uns.
Naja, mal gucken was ich mache.

Jedenfalls wünsche ich allen die gerade On sind eine guten Rutsch in das neue Jahr.

Gruß

Thorsten
Naja Thorsten, im Internet ist die Auswahl gleich gut, wenn man Roco und Tillig vergleicht ;) Ich kauf nur bei Ebay....aber nicht das du jetzt mir da zuvor kommst :D

Aber wie kann man bei 8,50.- je Tillig-Weiche noch über Roco nachdenken??????? ;)

Einen guten Rutsch! Ich bekomm den Ständer Bier heut noch leer....
Hehe, na da haste sicher Recht. Ich schwöre ich klaue dir keine Teile :-).
Ich muss nur meine östereichische Frau davon überzeugen das Roco einfach zu teuer ist:-)


Gruß

Thorsten
@ Gauree

Hast doch noch 118min!
@ Maingano

Soll sie den Mehrpreis vom Haushaltsgeld zu legen, wenn sie so heimsatverbunden ist, dann lästz sie sich sicher lecjter überzeugen! ;););)
Hehe jo das wäre klasse!


Naja Torsten hat mich mit seine 20 min pro Selbstbauweiche schon überzeugt. Wenn das so fix geht dann ist das ja schon echt ein Argument. Außerdem sind die wirklich optisch der Hammer. Ich kaufe ja nett wie ich bin Loks von den Schluchtenscheissern also darf meine Frau nicht motzen. :-)

Gruß

Thorsten
Schluchtenscheisser ist natürlich eine liebevolle Bezeichnung nicht das jemand falsch versteht.

Gruß

Thorsten
20 min hab ich für die allererste Weiche gebraucht wie ich Dir damals geschrieben hab, mit etwas Übung geht das jetzt unter 5min! :ilook:
Frohes neues :)

Du musst nicht nur das Herzstück polarisieren, sondern am auch die Weichenzungen gegeneinander isolieren. Im Normalfall sind die Weichenzungen genau so gepolt wie das Herzstück (unter der Weichen sitzen kleine Blechstreifen die den Kontakt herstellen), was bedeutet, dass Lokomotiven mit Ihren Rädern Kurzschlüsse zwichen Weichenzunge und durchgehender Schiene verursachen können. Im Analogbetrieb nicht unbedingt so schlimm, im Digitalbetrieb kann es aber sein dass die Zentralen diesen Kurzschluss feststellen und abschalten.

Die Tilligweichen sind von der Verarbeitung her mit Sicherheit aufwändiger als die von Roco, dafür wird dich aber das Ergebnis belohnen.

Gruß,
Christian
Prosit Neujahr!

die Kurzschlüsse bei den Tillig Weichen sind abhänging von dem Einsatz der Fahrzeuge. Aufmerksam geworden durch eine Diskusion im Netz habe ich mir eine Teststrecke mit zwei Weichen aufgebaut und alle meine Loks getestet. Bei meinen Test sind keine Kurzschlüsse aufgetreten. Ich habe keine Änderung an den Tillig Weichen durchgeführt. Trotzdem hier einen Link zu den Änderungen.

www.der-moba.de/index.php/Digitalumbau_Tillig_Elite_Weichen

Gruß
Josef
Hallo Josef !!

Danke für die Auskunft. Ich werde das dann auch mit einer Teststrecke erstmal ausprobieren.
Der Umbau ist ja nicht gerade aufwenig. Also nicht so tragisch falls solche Probleme auftreten sollten.

Gruß

Thorsten
@Gauree

Leider habe ich bis jetzt nur Weichen bei Ebay gefunden.
Hast du da auch schon Geraden u.s.w. gekauft?
Laut der Preisliste meines Händlers kostet bei ihm eine "EW1" in der Selbstbauversion 9 Euro.Eigentlich noch billiger da ich ja dann keine Versandkosten habe.
Wenn ich das richtig auf der HP von Tillig gesehen habe gibt es die Weichengegenbögen nur als Bausatz.
Ist das so ??

Gruß

Thorsten
Keine Ahnung, da ich nur die Weichen und Flexgleis verwende
,,die Kurzschlüsse bei den Tillig Weichen sind abhänging von dem Einsatz der Fahrzeuge,,

wenn ich alle antworten so richtig verstehe (auch aus anderen foren und beiträgen) muss man die tillig weichen bei digitalbetrieb also nur wegen der eventuell auftretenden kurzschlüsse umbauen, und diese treten nur auf wenn man älteres rollendes material verwendet.

[ Editiert von egon88de am 02.01.06 22:35 ]
Die Kurzschlüsse können auch mit neueren Loks auftreten. Ich würde sie auf alle Fälle umbauen. Das ist zwar zunächst viel mehr Aufwand, aber immer noch besser als wenn du nach der Fertigstellung der Anlage diese Probleme bekommst und dann ne Lösung finden musst.

Optisch gibt es leider zur Zeit keine wirkliche Alternative an Seriengleisen zum Tilliggleis.

Gruß
Christian

[ Editiert von phoenix76 am 03.01.06 11:26 ]
Hallo,

ich habe ähnliche Erfahrungen mit Tillig-Standard (Code 100) gemacht. Beim Schattenbahnhof wollte ich die Antriebe der Ausfahrweichen einsparen und die Weichen durch die Fahrzeuge aufschneiden lassen. Immer wenn die Weiche "falsch" gestellt war, kam es bei Überfahrt der Lok zum Kurzschluß.

Meine Lösung sieht folgendermaßen aus:

Das Herzstück muss von beiden kurzen äußeren Stockschienen elektrisch isoliert sein. Die Stromversorgung der äußeren Stockschienen erfolgt ausschließlich durch die mitgelieferten Brücken aus Messing.
Die festen Weichenzungen vom Herzstück aus werden mit der Messingbrücke elektrisch leitend verbunden. Die Gelenkzungen ihrerseits mit den Brücken an den festen Weichenzungen. Bis hierher ist es genau der Aufbau laut Tillig.
Das Herzstück und somit die Weichenzungen werden über eine Weichensteuerkarte entsprechend der Weichenstellung polarisiert. Hierdurch wird ein Kurzschluß immer vermieden. Auch die Stromversorgung kurzer Fahrzeuge ist so gewährleistet. Da das Herzstück schlecht lötbar ist (Aluminium), habe ich kurzerhand das Kabel an einer der beiden festen Weichenzungen angelötet.

Die Steuerkarte habe ich noch nicht aufgebaut, soll aber wie folgt für die magnetischen Antriebe von Tillig funktionieren:

Der Stellbefehl vom Schaltpult oder Automatiksteuerung wird von der Steuerkarte empfangen. Dier Befehl wird mit der Weichenstellunhg verglichen. Nur wenn die Weiche wirklich gestellt werden muß, erfolgt die Weiterleitung des Stellbefehls an die Weiche. Der Rückmeldekontakt des Weichenrelais wiederum wird zum genannten Vergleich benutzt. auch die Polarisierung des Herzstückes und einen potentialfreien Wechselkontakt soll die Karte noch bereitstellen.
Öhm, reden wir hier über das Standard- oder das Elitegleis. Ich war jetzt irgendwie einfach vom Elite-System ausgegangen...
Hallo !!

Ich denke auch das das die Verfahrensweise beim Standard System ist.
Ich hatte Tillig einfach mal eine Mail geschrieben um zu erfragen wie der Hersteller selber vorgehen würde.
Als Antwortschreiben hat mich Tillig gebeten meine Telefonnummer zwecks Rückruf mitzuteilen. Das nenne ich mal Service. Das Gespräch hat dann eigentlich nur ergeben das es nur die unter www.der-moba.de aufgezeigte Möglichkeit gibt um die ganze Sache sehr sicher zu machen.
Theoretisch betrachtet denke ich das die Möglichkeit zum Kurzschluss eigentlich nur durch das Aufschneiden der Weiche gegeben ist. In einem Schattenbahnhof oder so kann das sicher passieren.
Also werde ich an den Flexgleisen mal testen wie fein ich den Schnitt machen kann ohne das man es allzu sehr sieht.
Aber da bin ich recht optimistisch.

Gruß

Thorsten
Hallo !!

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen den Tillig Elite Bausatzweichen und den schon fertigen Modellen ?

Gruß

Thorsten
Primär der Preis:

EW 15° 8,50 Euro als Bausatz, das Fertigmodell schlägt mit 15,25 Euro zu Buche...

Gruß,
Christian
Ich habe gerade die ersten 4 Weichen zusammengebaut und wundere mich etwas über das Schaltbild das Tillig in der Bauanleitung hinzugefügt hat. Eine Spannungsversorgung der Zunge wir da gar nicht erwähnt. Habe ich da was überlesen?
Mach ich irgendwas falsch?

Gruß

Thorsten
Hallo Thorsten,

mit den Elite-Weichen habe ich keine Erfahrung. Bei den Standard-Weichen ist es so, dass die Stromversorgung der Zungen durch das Anlegen an die jeweils äußere Schiene erfolgt. Je nachdem, wie sich die Zunge an die Schiene anlegt, ergibt sich ein mehr oder weniger guter elektrischer Kontakt. Aus diesem Grund habe ich wie weiter oben beschrieben an den festen Abschnitt der Zungen ein Kabel angelötet.

Edit: Meine Schwäche, deutsche Sprache und Literatur, denn Eltern darf man ab sofort "Ältern" schreiben, schließlich sind's die "Alten".

[ Editiert von mheym am 12.01.06 11:11 ]
Hallo Thorsten,

bei den den Tillig Elite Fertigweichen ist eine Verbindung zwischen dem Herzstück und den Zungen. Dies ist bei der Änderungsanweisung auf der Moba-Seite auch zu erkennen.

Gruß
Josef
Hallo,
die aufgezeigte Lösung "http://www.der-moba.de/index.php/Digitalumbau_Tillig_Elite_Weichen" finde ich nicht so gut da man die Optik der Weichen durch diesen Vorschlag zunichte macht. Man muss die feinen Weichenzungen auftrennen und dieses gefällt mir gar nicht. In der MIBA wurde letztens eine Alternative dargestellt. Dazu wurden die Kontaktbleche auf der Unterseite der Weiche eintfernt und die Zungen einzeln mit Strom versorgt. Eigentlich noch einfacher als der Vorschlage von "der-moba.de". Ich habe die Variante umgesetzt und bin sehr zufrieden. Jedoch ist der Schaltungsaufwand nicht zu verachten. Details zu meinen Umbau gibt es hier : http://www.matthias-modellbahn.de/ -> Basteleien -> Umbau Tillig- Elite- Weiche

Gruß Matthias
Die Möglichkeit eines Kurzschlusses tritt nicht nur zwischen der Außenschienen und den Zungen sondern ggf. auch an der Engstelle vor den Herzstück auf (gilt für Weichen, deren Zungen über die Außenschienen permanent versorgt werden).
Abhilfe schaffen, ohne die Zungenschienen aufzutrennen, sollte eine separate Einspeisung nur der Zunge, für die nach Weichenlage gerade Spannung benötigt wird, die andere bleibt spannungsfrei - dazu benötigt man drei freie Umschaltkontakte. Das klappt zu (geschätzt) 99,5%, das Restrisiko eines Kurzschlusses tritt dann ein, wenn ein Fahrzeug gleichzeitig die Lücke am Herstück und zwischen Zunge und Außenschiene elektrisch leitend verbindet (also KS über die eigentlich spannungsfreie Zunge).
Hier muss also jeder selbst eine Riskobewertung vornehmen und seinen Gleisbau entsprechend der aufgezeigten Varianten gestalten, ich lebe derzeit mit 0,5%.

Gruß
echoo
hallo,
da gibt es einen interessanten beitag bei den fremo-leuten!
kommt deinem bautipp recht nahe!
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