Foren » Kurzgeschichten-Forum » Kurzgeschichten Alltag » Programmgesteuert
onivido
Gonzalo Guaregua hatte sich einen Urlaub im Ausland gegönnt. Er wollte unbedingt zum Oktoberfest. Tolle Dinge hatte man ihm zuhause darüber erzählt.
Per Internet hatte er ein äusserst preisgünstiges Hotel in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs ergattert. Früh am Morgen, nach seiner ersten Nacht im Hotel, war er schon auf der Strasse. Schlafen konnte er zuhause. Er genoss die Kühle der Luft, atmete tief und schlenderte in Richtung Bahnhof. Trotz der frühen Stunde hatte sich an der ersten Kreuzung auf beiden Seiten der Strasse eine grössere Gruppe von Menschen angesammelt. Warteten sie vielleicht auf die Ankunft einer Fussballmannschaft, der Natuinalmanschaft vielleicht,fragte sich Gonzalo. Oder waren sich die, durch die Fahrbahn getrennten, Gruppen gar feindlich gesinnt? Würden sie gleich mit Steinen und Stöcken aufeinander losgehen? Hatten sie vielleicht sogar Feuerwaffen?
“Quatsch, du bist doch hier nicht in Guatire!” schalt er sich. “Bestimmt sind sie nicht gefährlich.”
Er näherte sich dem Strassenrand, sah, dass meilenweit kein Fahrzeug zu sehen war und überquerte die Strasse.
Er war überrascht,als ihm eine uniformierte Frau auf der anderen Strassenseite bedeutete stehen zu bleiben. Eine Polizistin, zweifelslos, nicht mal hässlich, nein sogar hüsch, jung, gute Figur. Gonzalos Fantasie war geübt genug, sie ihrer Uniform zu entledigen und in ein paar hautenge Jeans zu zwängen, ergänzt mit einer Bluse mit grosszügigem Ausschnitt. Nicht schlecht.
“ Sind Sie blind?”fragte die Frau streng.
Gonzalos Fleiss im Götheinstitut von San Bernardino machte sich bezahlt. Er hatte verstanden, die Worte, aber nicht den Sinn der Frage .
Die Polizistin bemerkte seine Ratlosigkeit.
“Sie sind bei Rotlicht über die Strasse gegangen”, erklärte sie.
Gonzalo warf einen ungläubigen Blick auf die Menschen die immer noch auf beiden Seiten der Strasse warteten.
“ Heisst das, dass alle diese Leute darauf warten, dass eine Ampel ihnen erlaubt die Strasse zu uberqueren? No puede ser – das kann nicht sein”, verwarf er diesen dümmlichen Gedanken sogleich.
“Natürlich! Was meinen Sie mit – das kann nicht sein?
“Es ist doch weit und breit kein Auto zu sehen.”
“Das tut nichts zur Sache. Sie haben sich an die Verkehrsordnung zu halten," sagte die Beamtin, jetzt sichtlich verärgert über das mitleidige Lächeln Gonzalos.
“Wozu glauben Sie, sind diese Ampeln eigentlich da?”
Gonzalo holte tief Luft, versuchte sich auf seinen deutschen Wortschatz zu konzentrieren und lächelte nicht mehr. Sorgfältig konstruierte er seine Antwort.
“Die Ampel soll einem erlauben eine Kreuzung zu ueberqueren oder bei Rot das Überqueren verbieten, damit ein anderes Auto fahren kann. Ist niemand anderes an einer Kreuzung, verliert die Ampel ihren Zweck.”
“Was denken Sie denn eigentlich? Mir Reden zu halten über den Sinn und Zweck der Verkehrsampeln!”
“Sie haben mich gefragt und ich habe Ihnen geantwortet. Man hat mich belehrt, dass Deutsche sehr logisch sind.”
Jetzt lächelte Gonzalo wieder.
Darauf wusste die Vertreterin der Staatsgewalt nichts zu antworten. Stattdessen sagte sie:
"Dieser Verstoss gegen die Verkehrsordnung wird mit einer Geldstrafe von fünf Euros geahndet."
"Ich habe nur einen Hundert-Euroschein."
Jetzt war die Polizistin ratlos.
“Name und Adresse”, sagte sie schlieslich resigniert.
“Gonzalo Guaregua”
“Wie? Wie schreibt man denn das?”
“Wenn Sie es erlauben, schreibe ich es”, sagte Gonzalo immer noch lächelnd.
“Buchstabieren Sie!”
“G, o……
“Wohnort?”
“Guatire”
“In Deutschland!”
“Hotel, Italia”
Die Beamtin, holte tief Luft und sah Gonzalo zum erstenmal voll ins Gesicht. "Netter Kerl", fand sie. "Sehr männlich".
Fuer Sekunden wandelte sie sich zu einer Frau, schüttelte den Kopf und lachte plötzlich.
“Mensch, Sie sind unmöglich. Gehen Sie weiter und schauen Sie auf die Ampeln. Nehmen Sie sich das Sprichwort zu Herzen: When in Rome, do as the Romans do.”
Wieder stellte sich Gonzalo die Frau in engen Jeans und einer verführerischen Bluse vor.
“Darf ich auch etwas fragen?”
“Ja, was denn?”
“Sind Sie verheiratet?”
“Nein. Warum?”
“Ich wollte Sie darum bitten, mich heute Abend auf das Oktoberfest zu begleiten und mir die hiesigen Gebräuche zu erklären. Damit ich nicht noch weitere Fehler mache”, fügte er hinzu.
[ Editiert von onivido am 04.12.09 23:31 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:34 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:38 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:41 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 21:59 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:05 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:13 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:35 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:45 ]
Per Internet hatte er ein äusserst preisgünstiges Hotel in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs ergattert. Früh am Morgen, nach seiner ersten Nacht im Hotel, war er schon auf der Strasse. Schlafen konnte er zuhause. Er genoss die Kühle der Luft, atmete tief und schlenderte in Richtung Bahnhof. Trotz der frühen Stunde hatte sich an der ersten Kreuzung auf beiden Seiten der Strasse eine grössere Gruppe von Menschen angesammelt. Warteten sie vielleicht auf die Ankunft einer Fussballmannschaft, der Natuinalmanschaft vielleicht,fragte sich Gonzalo. Oder waren sich die, durch die Fahrbahn getrennten, Gruppen gar feindlich gesinnt? Würden sie gleich mit Steinen und Stöcken aufeinander losgehen? Hatten sie vielleicht sogar Feuerwaffen?
“Quatsch, du bist doch hier nicht in Guatire!” schalt er sich. “Bestimmt sind sie nicht gefährlich.”
Er näherte sich dem Strassenrand, sah, dass meilenweit kein Fahrzeug zu sehen war und überquerte die Strasse.
Er war überrascht,als ihm eine uniformierte Frau auf der anderen Strassenseite bedeutete stehen zu bleiben. Eine Polizistin, zweifelslos, nicht mal hässlich, nein sogar hüsch, jung, gute Figur. Gonzalos Fantasie war geübt genug, sie ihrer Uniform zu entledigen und in ein paar hautenge Jeans zu zwängen, ergänzt mit einer Bluse mit grosszügigem Ausschnitt. Nicht schlecht.
“ Sind Sie blind?”fragte die Frau streng.
Gonzalos Fleiss im Götheinstitut von San Bernardino machte sich bezahlt. Er hatte verstanden, die Worte, aber nicht den Sinn der Frage .
Die Polizistin bemerkte seine Ratlosigkeit.
“Sie sind bei Rotlicht über die Strasse gegangen”, erklärte sie.
Gonzalo warf einen ungläubigen Blick auf die Menschen die immer noch auf beiden Seiten der Strasse warteten.
“ Heisst das, dass alle diese Leute darauf warten, dass eine Ampel ihnen erlaubt die Strasse zu uberqueren? No puede ser – das kann nicht sein”, verwarf er diesen dümmlichen Gedanken sogleich.
“Natürlich! Was meinen Sie mit – das kann nicht sein?
“Es ist doch weit und breit kein Auto zu sehen.”
“Das tut nichts zur Sache. Sie haben sich an die Verkehrsordnung zu halten," sagte die Beamtin, jetzt sichtlich verärgert über das mitleidige Lächeln Gonzalos.
“Wozu glauben Sie, sind diese Ampeln eigentlich da?”
Gonzalo holte tief Luft, versuchte sich auf seinen deutschen Wortschatz zu konzentrieren und lächelte nicht mehr. Sorgfältig konstruierte er seine Antwort.
“Die Ampel soll einem erlauben eine Kreuzung zu ueberqueren oder bei Rot das Überqueren verbieten, damit ein anderes Auto fahren kann. Ist niemand anderes an einer Kreuzung, verliert die Ampel ihren Zweck.”
“Was denken Sie denn eigentlich? Mir Reden zu halten über den Sinn und Zweck der Verkehrsampeln!”
“Sie haben mich gefragt und ich habe Ihnen geantwortet. Man hat mich belehrt, dass Deutsche sehr logisch sind.”
Jetzt lächelte Gonzalo wieder.
Darauf wusste die Vertreterin der Staatsgewalt nichts zu antworten. Stattdessen sagte sie:
"Dieser Verstoss gegen die Verkehrsordnung wird mit einer Geldstrafe von fünf Euros geahndet."
"Ich habe nur einen Hundert-Euroschein."
Jetzt war die Polizistin ratlos.
“Name und Adresse”, sagte sie schlieslich resigniert.
“Gonzalo Guaregua”
“Wie? Wie schreibt man denn das?”
“Wenn Sie es erlauben, schreibe ich es”, sagte Gonzalo immer noch lächelnd.
“Buchstabieren Sie!”
“G, o……
“Wohnort?”
“Guatire”
“In Deutschland!”
“Hotel, Italia”
Die Beamtin, holte tief Luft und sah Gonzalo zum erstenmal voll ins Gesicht. "Netter Kerl", fand sie. "Sehr männlich".
Fuer Sekunden wandelte sie sich zu einer Frau, schüttelte den Kopf und lachte plötzlich.
“Mensch, Sie sind unmöglich. Gehen Sie weiter und schauen Sie auf die Ampeln. Nehmen Sie sich das Sprichwort zu Herzen: When in Rome, do as the Romans do.”
Wieder stellte sich Gonzalo die Frau in engen Jeans und einer verführerischen Bluse vor.
“Darf ich auch etwas fragen?”
“Ja, was denn?”
“Sind Sie verheiratet?”
“Nein. Warum?”
“Ich wollte Sie darum bitten, mich heute Abend auf das Oktoberfest zu begleiten und mir die hiesigen Gebräuche zu erklären. Damit ich nicht noch weitere Fehler mache”, fügte er hinzu.
[ Editiert von onivido am 04.12.09 23:31 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:34 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:38 ]
[ Editiert von onivido am 11.12.09 20:41 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 21:59 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:05 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:13 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:35 ]
[ Editiert von onivido am 07.02.10 22:45 ]
Kleinmann
Hei Onivido :-)
Schöne Geschichte
Du bleibst Deinem Stil treu
2 oder 3 kleine Fehler sind mir aufgefallen
Sind aber nicht wichtig
Trotz der frühen Stunde - fehlt hier ein „r“?
“Name und Addresse”, sagte die Polizistin – könnte man hier ein „d“
weg lassen?
Deine Geschichte zeichnet sich durch Schlagfertigkeit, Witz und Südamerikanisches Fernweh aus
Gerne gelesen
Viele liebe Grüße
Dein Josef
PS: Wann lese ich etwas von Jennifer & Bob?
Oder ist die Geschichte schon online und ich habe sie nur nicht gefunden?
Schöne Geschichte
Du bleibst Deinem Stil treu
2 oder 3 kleine Fehler sind mir aufgefallen
Sind aber nicht wichtig
Trotz der frühen Stunde - fehlt hier ein „r“?
“Name und Addresse”, sagte die Polizistin – könnte man hier ein „d“
weg lassen?
Deine Geschichte zeichnet sich durch Schlagfertigkeit, Witz und Südamerikanisches Fernweh aus
Gerne gelesen
Viele liebe Grüße
Dein Josef
PS: Wann lese ich etwas von Jennifer & Bob?
Oder ist die Geschichte schon online und ich habe sie nur nicht gefunden?
uwe hartig
Hallo Onvido,
die deutsche Gründlichkeit ist fast schon gruselig!, von daher ist die Thematik gut gewählt. Dennoch erinnere ich mich daran, die Sache mit der roten Ampel in diesem Zusammenhang schon einmal gehört zu haben.
Was mir fehlt ist ein Knaller.
irgendeine Überraschung, nicht schlecht, aber es dümpelt so vor sich hin.
L.G.
die deutsche Gründlichkeit ist fast schon gruselig!, von daher ist die Thematik gut gewählt. Dennoch erinnere ich mich daran, die Sache mit der roten Ampel in diesem Zusammenhang schon einmal gehört zu haben.
Was mir fehlt ist ein Knaller.
irgendeine Überraschung, nicht schlecht, aber es dümpelt so vor sich hin.
L.G.
Zicke1
Lieber Onivido,
erst einmal, ich habe es gerne gelesen, dein kleines Märchen ;):). Ich erwartete eigentlich ;), dass sich die deutsche Rechtsvertreterin über die naive Einstellung des sympathischen Kerles so ärgert, dass er nicht nur die üblichen fünf Euro zahlen muss, sondern das ganze in einer Verhaftung mit anschließender Sicherheitverwahrung und Ausweisung gipfelt...so war die Geschichte für mich ein netter Einstieg in den Tag...:D und das ist gut so!
Liebe Grüße
Astrid
erst einmal, ich habe es gerne gelesen, dein kleines Märchen ;):). Ich erwartete eigentlich ;), dass sich die deutsche Rechtsvertreterin über die naive Einstellung des sympathischen Kerles so ärgert, dass er nicht nur die üblichen fünf Euro zahlen muss, sondern das ganze in einer Verhaftung mit anschließender Sicherheitverwahrung und Ausweisung gipfelt...so war die Geschichte für mich ein netter Einstieg in den Tag...:D und das ist gut so!
Liebe Grüße
Astrid
mande
Ja, onivido,
die erste Frage.
Gibt es in San Bernardino, oder in deine Heimatstadt, keine Verkehrsampeln. Wenn ja, so steht schon deshalb die Geschichte, wenn auch gut erzählt auf wackelige Füsse.
Auch das Deutsch der Figur in deine Geschichte ist einfach zu gut! Da hätte durch ein wenig ´Kauderwelsch´ mit der Beamtin etwas, ja, ´Einschlagendes´ entstehen können.
Auch mir fehlt wie Uwe, die ´Überraschung´. Vielleicht du könntest sie einbauen mit ein abendlichen Ausgehen der Beiden!
Und sie ihm zeigt, wie man keine Fehler macht!
Na, ja, klug reden kann jeder!:) Wüsste auch jetzt nicht, wie es besser machen! Wenn es denn besser gemacht muss werden!:)
Mit Grüsse,
Manfred
die erste Frage.
Gibt es in San Bernardino, oder in deine Heimatstadt, keine Verkehrsampeln. Wenn ja, so steht schon deshalb die Geschichte, wenn auch gut erzählt auf wackelige Füsse.
Auch das Deutsch der Figur in deine Geschichte ist einfach zu gut! Da hätte durch ein wenig ´Kauderwelsch´ mit der Beamtin etwas, ja, ´Einschlagendes´ entstehen können.
Auch mir fehlt wie Uwe, die ´Überraschung´. Vielleicht du könntest sie einbauen mit ein abendlichen Ausgehen der Beiden!
Und sie ihm zeigt, wie man keine Fehler macht!
Na, ja, klug reden kann jeder!:) Wüsste auch jetzt nicht, wie es besser machen! Wenn es denn besser gemacht muss werden!:)
Mit Grüsse,
Manfred
Zicke1
Lieber Manfred,
vor vielen, vielen Jahren ;)hielt ich einmal in Nizza an einer roten Ampel...so hatte ich es gelernt.Hinter mir erhob sich ein wütendes Hubkonzert...die Kreuzung ist doch frei...warum fährt diese deutsche Kuh nicht weiter? :D
Andere Länder...andere Sitten...ich liebe gerade solche Sitten...wie von Onivido aus seinem Heimatland beschrieben :D
Liebe Grüße
Astrid
vor vielen, vielen Jahren ;)hielt ich einmal in Nizza an einer roten Ampel...so hatte ich es gelernt.Hinter mir erhob sich ein wütendes Hubkonzert...die Kreuzung ist doch frei...warum fährt diese deutsche Kuh nicht weiter? :D
Andere Länder...andere Sitten...ich liebe gerade solche Sitten...wie von Onivido aus seinem Heimatland beschrieben :D
Liebe Grüße
Astrid
mande
Andere Länder...andere Titten,sorry, klar Sitten!
ja, ja, hast Recht. Und besonders in Nizza!
Soweit alles klar. Doch irgendetwas fehlt mir bei onovidos Geschichte! Wäre die Beamtin eine Zicke, sicher, dann ...!:)
Mit Grüsse,
Manfred
[ Editiert von mande am 05.12.09 11:08 ]
ja, ja, hast Recht. Und besonders in Nizza!
Soweit alles klar. Doch irgendetwas fehlt mir bei onovidos Geschichte! Wäre die Beamtin eine Zicke, sicher, dann ...!:)
Mit Grüsse,
Manfred
[ Editiert von mande am 05.12.09 11:08 ]
onivido
Guten Morgen allerseits,
@Josef, danke fuer den Kommentar und den Hinweis auf meine Schlamperei bei der Rechtschreibung. Die Sache m it Bob & Jennifer ist eine Fortsetzung des Textes den ich unter Romane und Romanschreiber eingestellt habe. Sie werden schon noch auftauchen.
@Uwe, es ist durchaus moeglich , dass du die Sache mit der Ampel schon gehoert hast. Sowas passiert nicht nur dem Gonzalo, sondern allen Nicht- Europaern.
Hallo Astrid, ausgezeichnet deine Anregung. Ich wollte etwas versoehlicher sein, aber deine Wendung wuerde, glaube ich, auch Uwe gefallen.
Lieber Mande, Ampeln gibt es schon bei uns. Sie sind Hilfsmittel und werden beachtet wenn es unbedingt noetig ist. Ein verstaendliches Gespraech un Kauderwelsch ist gar nicht so einfach
Viele Gruesse
@Josef, danke fuer den Kommentar und den Hinweis auf meine Schlamperei bei der Rechtschreibung. Die Sache m it Bob & Jennifer ist eine Fortsetzung des Textes den ich unter Romane und Romanschreiber eingestellt habe. Sie werden schon noch auftauchen.
@Uwe, es ist durchaus moeglich , dass du die Sache mit der Ampel schon gehoert hast. Sowas passiert nicht nur dem Gonzalo, sondern allen Nicht- Europaern.
Hallo Astrid, ausgezeichnet deine Anregung. Ich wollte etwas versoehlicher sein, aber deine Wendung wuerde, glaube ich, auch Uwe gefallen.
Lieber Mande, Ampeln gibt es schon bei uns. Sie sind Hilfsmittel und werden beachtet wenn es unbedingt noetig ist. Ein verstaendliches Gespraech un Kauderwelsch ist gar nicht so einfach
Viele Gruesse
mande
Sie sind Hilfsmittel und werden beachtet wenn es unbedingt noetig ist.
Lieber onivido,
ja, ich bin eine Freude eines jeden Polizisten. Wenn die Ampel wäre kaputt und deswegen stände auf rot ich würde stehenbleiben und im Winter zu ein Eismann werden!:)
Bis zum nächsten Male,
Manfred
Lieber onivido,
ja, ich bin eine Freude eines jeden Polizisten. Wenn die Ampel wäre kaputt und deswegen stände auf rot ich würde stehenbleiben und im Winter zu ein Eismann werden!:)
Bis zum nächsten Male,
Manfred
onivido
Lieber Mande,
da wuerdest du bei uns tagelang oder sogar eine Woche an einer Kreuzung stehen. Die Ampeln sind oft kaput und man muss ohne sie auskommen. Heimtueckischer Weise funktionierren sie immer am 15. und am 30. eines Monats. Dann stehen hinter der Ampel Polizisten und lauern den Fahrern auf, die glauben, die Ampel funktioniert nicht. Mit dir wuerden sie kein Geschaeft machen.
Viele Gruesse///Onivido
da wuerdest du bei uns tagelang oder sogar eine Woche an einer Kreuzung stehen. Die Ampeln sind oft kaput und man muss ohne sie auskommen. Heimtueckischer Weise funktionierren sie immer am 15. und am 30. eines Monats. Dann stehen hinter der Ampel Polizisten und lauern den Fahrern auf, die glauben, die Ampel funktioniert nicht. Mit dir wuerden sie kein Geschaeft machen.
Viele Gruesse///Onivido
mande
Heimtueckischer Weise funktionierren sie immer am 15. und am 30. eines Monats. Dann stehen hinter der Ampel Polizisten und lauern den Fahrern auf, die glauben, die Ampel funktioniert nicht. Mit dir wuerden sie kein Geschaeft machen.
Ist der 15.und 30. die Tage, wo es Lohn gibt?
Einfalsreichtum der Polizisten dann!
Ja, stimmt wohl, mit mir ist dann kein Geschäft zu machen am 15. und 30.!:)
Mit abermalige Grüsse,
Manfred
Ist der 15.und 30. die Tage, wo es Lohn gibt?
Einfalsreichtum der Polizisten dann!
Ja, stimmt wohl, mit mir ist dann kein Geschäft zu machen am 15. und 30.!:)
Mit abermalige Grüsse,
Manfred
Yoa
Hallo onivido,
schöne Geschichte, habe ich gerne gelesen. Das Sprachliche wurde weiter oben ja schon angesprochen. Die kleinen Fehler haben mich beim Lesen aber nicht sehr gestört, weil ich so dabei grinsen musste. Ich kenne diese Ampelsituation gut, nach andert Jahren in Spanien gehe ich nämlich inzwischen auch in Deutschland bei Rot über die Straße. Meine Freunde sind zum Teil immer noch schockiert. :)
Liebe Grüße
schöne Geschichte, habe ich gerne gelesen. Das Sprachliche wurde weiter oben ja schon angesprochen. Die kleinen Fehler haben mich beim Lesen aber nicht sehr gestört, weil ich so dabei grinsen musste. Ich kenne diese Ampelsituation gut, nach andert Jahren in Spanien gehe ich nämlich inzwischen auch in Deutschland bei Rot über die Straße. Meine Freunde sind zum Teil immer noch schockiert. :)
Liebe Grüße
onivido
Ja, Mande, am 15 und am 30. ist Zahltag. Da versuchen die Polizisten die Verkehrssuender zu schroepfen.
Yoa, Vorsicht mit den Polizisten. Es gehoert zu ihrem Beruf bei ihrer Arbeit nicht zu denken, sondern sich an Vorschriften zu halten.
ciao///Onivido
Yoa, Vorsicht mit den Polizisten. Es gehoert zu ihrem Beruf bei ihrer Arbeit nicht zu denken, sondern sich an Vorschriften zu halten.
ciao///Onivido
KarinR
Schön. Aber zu kurz. Die hübsche Polizistin lacht mir zu früh. Da sollte Dein G. etwas völlig Entwaffnendes von sich geben.
Mit liebem Gruß,
Karin
http://karin-reddemann.de
Mit liebem Gruß,
Karin
http://karin-reddemann.de
GJM
schöne kleine episode, erinnert mich an meinen ersten besuch in new york / manhatten vor ein paar jahren. wir blieben natürlich stehen, weil die fußgängerampel es so wollte, und wurden von einem polizisten (!) ermahnt, doch nicht im weg zu stehen, sondern zügig die straße zu überqueren...
ein paar sprachliche kleinigkeiten könnte man noch an der geschichte ändern, aber die sind nicht so gravierend, dass sie mich am lesen gehindert hätten.
ein paar sprachliche kleinigkeiten könnte man noch an der geschichte ändern, aber die sind nicht so gravierend, dass sie mich am lesen gehindert hätten.
onivido
Hola Karin,
"Die hübsche Polizistin lacht mir zu früh. Da sollte Dein G. etwas völlig Entwaffnendes von sich geben
Das finde ich auch. Ich fand aber nichts, womit der Gonzalo die Beamtin haette auflockern koennen. Schlieslich ueberliess ich das ihrer Laune, die Polizistin wurde zur neugierigen Frau. Sie wollte dem laechelnden freundlichen Caballero nicht boese sein.
Duerftig, aber vielleicht faellt mir noch was ein.
Viele Gruesse///Onivido
"Die hübsche Polizistin lacht mir zu früh. Da sollte Dein G. etwas völlig Entwaffnendes von sich geben
Das finde ich auch. Ich fand aber nichts, womit der Gonzalo die Beamtin haette auflockern koennen. Schlieslich ueberliess ich das ihrer Laune, die Polizistin wurde zur neugierigen Frau. Sie wollte dem laechelnden freundlichen Caballero nicht boese sein.
Duerftig, aber vielleicht faellt mir noch was ein.
Viele Gruesse///Onivido
onivido
Hallo Guenter,
es waere auch unvorstellbar , dass im time is money -Land sich jemand von einer Ampel aufhalten laesst.
Ciao//Onivido
es waere auch unvorstellbar , dass im time is money -Land sich jemand von einer Ampel aufhalten laesst.
Ciao//Onivido
Enibas
Hallo Onivido,
eine typische Onivido KG, ohne Frage.
Vorab sei gesagt, dass sie mir gefällt, da wie immer das "ausländische" Flair eine Rolle spielt. Vor Ort meist selbstsichere Protagonisten und außerhalb immer noch selbstsichere, die sich dort allerdings mit gewissem Charme behaupten müssen.
Deine Geschichte könntest Du erweitern, wie die vorherigen Kommentare zeigen. Mir lächelt die Polizistin ebenfalls zu früh und überhaupt, Onivido, ernsthaftes Wörtchen unter uns: Man muss nicht unbedingt verheiratet sein, um NEIN oder JA zu sagen, wenn ein netter Kerl zum Oktoberfest einlädt. Auch im tatsächlich oft grauenvoll Programmgesteuerten Germany gibt es Lebensgemeinschaften, in denen man ebenfalls hin und her überlegen muss, ob man darf, soll oder besser nicht.
Also so ein Maß, würde ich gerne mal mit Dir trinken gehen. :D
eine typische Onivido KG, ohne Frage.
Vorab sei gesagt, dass sie mir gefällt, da wie immer das "ausländische" Flair eine Rolle spielt. Vor Ort meist selbstsichere Protagonisten und außerhalb immer noch selbstsichere, die sich dort allerdings mit gewissem Charme behaupten müssen.
Deine Geschichte könntest Du erweitern, wie die vorherigen Kommentare zeigen. Mir lächelt die Polizistin ebenfalls zu früh und überhaupt, Onivido, ernsthaftes Wörtchen unter uns: Man muss nicht unbedingt verheiratet sein, um NEIN oder JA zu sagen, wenn ein netter Kerl zum Oktoberfest einlädt. Auch im tatsächlich oft grauenvoll Programmgesteuerten Germany gibt es Lebensgemeinschaften, in denen man ebenfalls hin und her überlegen muss, ob man darf, soll oder besser nicht.
Also so ein Maß, würde ich gerne mal mit Dir trinken gehen. :D
onivido
Hallo Sabine,
ich warte immer noch auf eine Erleuchtung bezueglich eines Geistesblitzes des guten Gonzalo um die Polizistin zum Lachen zu bringen.
Ueber die Mass reden wir, wenn ich einmal weniger als 8088 km von Frankfurt entfernt bin. Freue mich schon drauf.
Ciao///Onivido
+
ich warte immer noch auf eine Erleuchtung bezueglich eines Geistesblitzes des guten Gonzalo um die Polizistin zum Lachen zu bringen.
Ueber die Mass reden wir, wenn ich einmal weniger als 8088 km von Frankfurt entfernt bin. Freue mich schon drauf.
Ciao///Onivido
+
Copyright © 1998 - 2010 www.nexusboard.net - Eigenes Forum kostenlos anmelden