Foren » Forum » Was - wäre - wenn ? » "Fall Grün 2"- Luft- und Seeinvasion in Irland
Neugieriger Kalle
Schönen Abend,
ich habe im Internet vor kurzem etwas entdeckt wo es um einen möglichen Angriff der Wehrmacht gegen Irland ging.
Ich würde sehr gerne mehr darüber wissen, jedoch ist mein Englisch sehr schwach und zum recharchieren bleibt keine Zeit mehr.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn jemand mehr darüber weiss, oder wie ein möglicher Angriff von statten laufen sollte.
Man erkannte ja doch letztendlich, das ein Angriff gegen England in die Hose gehen würde und Irland vielleicht schneller einnehmbar sein würde.
Auch wann dieser Angriff erfolgt wäre konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
vielen Dank für jede Information die ihr hier schreibt.
ich habe im Internet vor kurzem etwas entdeckt wo es um einen möglichen Angriff der Wehrmacht gegen Irland ging.
Ich würde sehr gerne mehr darüber wissen, jedoch ist mein Englisch sehr schwach und zum recharchieren bleibt keine Zeit mehr.
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn jemand mehr darüber weiss, oder wie ein möglicher Angriff von statten laufen sollte.
Man erkannte ja doch letztendlich, das ein Angriff gegen England in die Hose gehen würde und Irland vielleicht schneller einnehmbar sein würde.
Auch wann dieser Angriff erfolgt wäre konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
vielen Dank für jede Information die ihr hier schreibt.
The Real Blaze
Das Fall Grün 2 war ein entwickelter Plan für die Invasion Irlands zur Unterstützung von Operation Seelöwe.
Verantwortlich für diesen Plan war Generalleutnant Leonhard Kaupitsch, Kommandant des deutschen 4. und 7. Armee-Korps, der Heeresgruppe B. Die Grundidee war, aus der westlichen Flanke der Heeresgruppe B unter Feldmarschall Feodor von Bock, die an der Kanalküste konzentriert war, nach erfolgter Invasion auf die britische Insel auch auf Irland zu landen. Als er ausgearbeitet war, wurden 32 Kopien der geplanten Operation Grün am 8. August 1940 unter dem Vermerk "Streng geheim !" verteilt,von denen dann eine Anzahl von Kopien den Zweiten Weltkrieg überlebte.
Der Plan war einerseits eine publizierte Abwehrmaßnahme für den britischen Geheimdienst, mit der Absicht, daß sie glauben sollten, daß Irland tatsächlich ein Invasionsziel wäre. Hintergedanke war, daß sich die bescheidenen Kräfte der Briten im Sommer 1940 noch weiter aufsplitten sollten, um eine deutsche Landung in Großbritanien zu erleichtern.
Auf der anderen Seite wurde an die Realisierung des Plans weiter gearbeitet.
Bei einer Umsetzung des Plans, in dem auch die IRA eine Rolle spielen sollte, sollten britischen Truppen in Nordirland gebunden werden, das sonst die deutsche Invasion auf Großbritannien erschwert hätten.
Irland sollte damit auch als Rückzugsraum für angeschlagene britische Truppen wegfallen und vorallem Basen für die Luftwaffe stellen.
Irland sollte bei Erfolg in sechs deutsche administrative Besatzungszonen aufgeteilt werden.
Aus den französischen Häfen von Lorient, St. Nazaire und von Nantes sollte eine erste Welle 3900 Soldaten eingeschifft werden.

Landehafen Wexford

Landehafen Dungarvan
Die Zielsetzung war, die südliche Küste von Irland zwischen Wexford und Dungarvan mit ihren Häfen zu erobern und dort auf weitere Verstärkungen zu erwarten. Danach sollte ein dreißig Meilen tiefer Brückenkopf erkämpft werden, der von Gorey auf der Wexford-Dublin Straße über Leinster ,Borris in der Grafschaft Carlow, Thomastown in der Grafschaft Kilkenny nach Clonmel in der Grafschaft Tipperary reichen sollte.
Insgesamt sollten bei Grün 2 50000 deutsche Soldaten eingesetzt werden, um Irland zu erobern, während bei OP Seelöwe 160000 Soldaten vorgesehen waren.
1941 wurde dann noch eine Luftlandeinvasion des britischen Nordirlands diskutiert.

Im April sollten 20.000 Fallschirmjäger und 12.000 Luftlande-Truppen auf zwei Zonen Nordirlands abgeworfen werden. Nordirland deshalb, weil Hitler das restliche Irland, als neutralen Staat an Deutschland binden wollte und sich größeren Nutzen versprach, als ein okkupiertes Irland.
Bei Tagesanbruch sollte die Luftwaffengeschwader von Flugplätzen der Bretagne nach Nordirland fliegen.

Landezone Lough Neagh
Das erste Hauptkontingent sollte im Dreieck zwischen der Nordhälfte von Lough Neagh landen und Divis Berg bei Belfast abgeworfen werden, um dort die RAF Basis Aldergrove zu besetzen.

RAF Basis Aldergrove, 1938
Das zweite Kontingent Fallschirmjäger sollte bei Lisburn südlich von Belfast landen, um die Landebahnen eines Flugplatz zu zerstören und Straßen und Schienenverbindungen zwischen Belfast und dem Süden zu sperren.
Verantwortlich für diesen Plan war Generalleutnant Leonhard Kaupitsch, Kommandant des deutschen 4. und 7. Armee-Korps, der Heeresgruppe B. Die Grundidee war, aus der westlichen Flanke der Heeresgruppe B unter Feldmarschall Feodor von Bock, die an der Kanalküste konzentriert war, nach erfolgter Invasion auf die britische Insel auch auf Irland zu landen. Als er ausgearbeitet war, wurden 32 Kopien der geplanten Operation Grün am 8. August 1940 unter dem Vermerk "Streng geheim !" verteilt,von denen dann eine Anzahl von Kopien den Zweiten Weltkrieg überlebte.
Der Plan war einerseits eine publizierte Abwehrmaßnahme für den britischen Geheimdienst, mit der Absicht, daß sie glauben sollten, daß Irland tatsächlich ein Invasionsziel wäre. Hintergedanke war, daß sich die bescheidenen Kräfte der Briten im Sommer 1940 noch weiter aufsplitten sollten, um eine deutsche Landung in Großbritanien zu erleichtern.
Auf der anderen Seite wurde an die Realisierung des Plans weiter gearbeitet.
Bei einer Umsetzung des Plans, in dem auch die IRA eine Rolle spielen sollte, sollten britischen Truppen in Nordirland gebunden werden, das sonst die deutsche Invasion auf Großbritannien erschwert hätten.
Irland sollte damit auch als Rückzugsraum für angeschlagene britische Truppen wegfallen und vorallem Basen für die Luftwaffe stellen.
Irland sollte bei Erfolg in sechs deutsche administrative Besatzungszonen aufgeteilt werden.
Aus den französischen Häfen von Lorient, St. Nazaire und von Nantes sollte eine erste Welle 3900 Soldaten eingeschifft werden.

Landehafen Wexford

Landehafen Dungarvan
Die Zielsetzung war, die südliche Küste von Irland zwischen Wexford und Dungarvan mit ihren Häfen zu erobern und dort auf weitere Verstärkungen zu erwarten. Danach sollte ein dreißig Meilen tiefer Brückenkopf erkämpft werden, der von Gorey auf der Wexford-Dublin Straße über Leinster ,Borris in der Grafschaft Carlow, Thomastown in der Grafschaft Kilkenny nach Clonmel in der Grafschaft Tipperary reichen sollte.
Insgesamt sollten bei Grün 2 50000 deutsche Soldaten eingesetzt werden, um Irland zu erobern, während bei OP Seelöwe 160000 Soldaten vorgesehen waren.
1941 wurde dann noch eine Luftlandeinvasion des britischen Nordirlands diskutiert.

Im April sollten 20.000 Fallschirmjäger und 12.000 Luftlande-Truppen auf zwei Zonen Nordirlands abgeworfen werden. Nordirland deshalb, weil Hitler das restliche Irland, als neutralen Staat an Deutschland binden wollte und sich größeren Nutzen versprach, als ein okkupiertes Irland.
Bei Tagesanbruch sollte die Luftwaffengeschwader von Flugplätzen der Bretagne nach Nordirland fliegen.

Landezone Lough Neagh
Das erste Hauptkontingent sollte im Dreieck zwischen der Nordhälfte von Lough Neagh landen und Divis Berg bei Belfast abgeworfen werden, um dort die RAF Basis Aldergrove zu besetzen.

RAF Basis Aldergrove, 1938
Das zweite Kontingent Fallschirmjäger sollte bei Lisburn südlich von Belfast landen, um die Landebahnen eines Flugplatz zu zerstören und Straßen und Schienenverbindungen zwischen Belfast und dem Süden zu sperren.
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