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Julianos77
Vorwort:
Die geheimnisvollen Bauwerke der Menschheit! Noch heute geben sie den Wissenschaftlern Rätsel auf. Und lassen uns ahnen, dass Menschen manchmal das Menschenunmögliche schaffen.
Bauwerke sind mehr als nur umbauter Raum. Sie sind der massive Ausdruck einer Idee, eines Glaubens, eines Lebensgefühls. Und: Sie sind seit je ein Mittel gewesen, Macht, Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren.
Je größer und prächtiger die Bauwerke, desto deutlicher die Botschaft:
Seht her, wozu wir fähig sind - staunt und bewundert uns!
Mehr noch. Chris Scarre, Vizedirektor des Archäologischen Instituts der Cambridge University, schreibt:
"Die instinktive Art, in der Menschen auf diese Baudenkmäler reagieren, entspricht in vielerlei Hinsicht den Absichten ihrer Erbauer, denn sie sahen in der Größe und Konstruktion ihrer Monumente einen Weg, sicherzustellen, dass man sich ihrer erinnerte."
Das Bauwerk also als Versuch, ein Stück Unsterblichkeit zu erlangen.
Die geheimnisvollen Bauwerke der Menschheit! Noch heute geben sie den Wissenschaftlern Rätsel auf. Und lassen uns ahnen, dass Menschen manchmal das Menschenunmögliche schaffen.
Bauwerke sind mehr als nur umbauter Raum. Sie sind der massive Ausdruck einer Idee, eines Glaubens, eines Lebensgefühls. Und: Sie sind seit je ein Mittel gewesen, Macht, Stärke und Überlegenheit zu demonstrieren.
Je größer und prächtiger die Bauwerke, desto deutlicher die Botschaft:
Seht her, wozu wir fähig sind - staunt und bewundert uns!
Mehr noch. Chris Scarre, Vizedirektor des Archäologischen Instituts der Cambridge University, schreibt:
"Die instinktive Art, in der Menschen auf diese Baudenkmäler reagieren, entspricht in vielerlei Hinsicht den Absichten ihrer Erbauer, denn sie sahen in der Größe und Konstruktion ihrer Monumente einen Weg, sicherzustellen, dass man sich ihrer erinnerte."
Das Bauwerk also als Versuch, ein Stück Unsterblichkeit zu erlangen.
Julianos77
I.
Maiden Castle: (England)
Wer verschanzte sich hier?
Die eisenzeitliche Festung Maiden Castle in der Grafschaft Dorset (Südengland) ist aus mehreren Gründen von außerordentlichem Interesse.
Ungeheure Erdbewegungen waren nötig, um die Schutzwälle zu errichten. Ingesamt ca. 300 Jahre dauerte es, bis das Bollwerk vollendet war.
Der innere Wall mit den beiden Toren umschließt ein Areal von etwa 17 Hektar. Hier fand man Spuren von Straßen und die Fundamente von Rundhäusern.
Aber bis heute wissen wir nicht, wer Maiden Castle erbaut hat und wie viele Menschen hier lebten. Auch nicht, ob die Bewohner jemals angegriffen wurden
- und ob ihre Festung standhielt!
Es handelt sich hierbei um eine Festungsanlage, die, aus mehreren ineinander verlaufenden Wallanlagen bestehend, auf einem natürlichen Hügelplateau angelegt wurde.
Funde deuten darauf hin, daß Menschen dort bereits um 4000 v. Z. ein Bauwerk errichtet haben. Es handelt sich jedenfalls bei dieser auch heute noch
gut erkennbaren Burganlage um die größte ihrer Art in England. Maiden Castle umfaßt immerhin eine Größe, in der 50 (!) Fußballfelder Platz hätten.
Am Rande der Festung liegt ein auffallend großer Grabhügel (aus der Bronzezeit?).
Maiden Castle liegt am Rande der von den Römern gegründeten Stadt Dorchester. Wahrscheinlich dürfte das Vorhandenein dieser eisenzeitlichen Burg
eine Überlegung der Römer gewesen sein, ihr Castrum an dieser Stelle zu gründen.
Aus der Perspektive der Ebene läßt sich die gigantische Dimension des Forts Maiden Castle nur schemenhaft erahnen.

Aus der Luft aufgenommen bietet sich auch heute noch ein atemberaubendes Bild dieses frühgeschichtlichen Bauwerkes.




Eine Zeichnung illustriert aus der Vogelperspektive, die zeigt, wie wahrscheinlich diese Hügelfestung genutzt wurde.

Diese Zeichnung macht anschaulich, wie taktisch komplex der westliche Eingang des Fort konstruiert gewesen ist.

Die Wälle der Festung sind in sich noch einmal terrassenförmig angelegt.

Nur ca. dreihundert Meter von der Burganlage entfernt ein sog. Mound (Grabhügel).

[ Editiert von Julianos77 am 30.08.07 16:15 ]
Maiden Castle: (England)
Wer verschanzte sich hier?
Die eisenzeitliche Festung Maiden Castle in der Grafschaft Dorset (Südengland) ist aus mehreren Gründen von außerordentlichem Interesse.
Ungeheure Erdbewegungen waren nötig, um die Schutzwälle zu errichten. Ingesamt ca. 300 Jahre dauerte es, bis das Bollwerk vollendet war.
Der innere Wall mit den beiden Toren umschließt ein Areal von etwa 17 Hektar. Hier fand man Spuren von Straßen und die Fundamente von Rundhäusern.
Aber bis heute wissen wir nicht, wer Maiden Castle erbaut hat und wie viele Menschen hier lebten. Auch nicht, ob die Bewohner jemals angegriffen wurden
- und ob ihre Festung standhielt!
Es handelt sich hierbei um eine Festungsanlage, die, aus mehreren ineinander verlaufenden Wallanlagen bestehend, auf einem natürlichen Hügelplateau angelegt wurde.
Funde deuten darauf hin, daß Menschen dort bereits um 4000 v. Z. ein Bauwerk errichtet haben. Es handelt sich jedenfalls bei dieser auch heute noch
gut erkennbaren Burganlage um die größte ihrer Art in England. Maiden Castle umfaßt immerhin eine Größe, in der 50 (!) Fußballfelder Platz hätten.
Am Rande der Festung liegt ein auffallend großer Grabhügel (aus der Bronzezeit?).
Maiden Castle liegt am Rande der von den Römern gegründeten Stadt Dorchester. Wahrscheinlich dürfte das Vorhandenein dieser eisenzeitlichen Burg
eine Überlegung der Römer gewesen sein, ihr Castrum an dieser Stelle zu gründen.
Aus der Perspektive der Ebene läßt sich die gigantische Dimension des Forts Maiden Castle nur schemenhaft erahnen.

Aus der Luft aufgenommen bietet sich auch heute noch ein atemberaubendes Bild dieses frühgeschichtlichen Bauwerkes.


Eine Zeichnung illustriert aus der Vogelperspektive, die zeigt, wie wahrscheinlich diese Hügelfestung genutzt wurde.
Diese Zeichnung macht anschaulich, wie taktisch komplex der westliche Eingang des Fort konstruiert gewesen ist.
Die Wälle der Festung sind in sich noch einmal terrassenförmig angelegt.

Nur ca. dreihundert Meter von der Burganlage entfernt ein sog. Mound (Grabhügel).

[ Editiert von Julianos77 am 30.08.07 16:15 ]
Julianos77
II.
Die Tempel Maltas:
Die Mittelmeerinsel Malta war schon 130.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung von Menschen besiedelt. Man fand auch interessante Spuren von einer kleinen Elefantenart und von kleinen Flusspferden.
7000 v.Chr. begann die maltekische Hochkultur der Grossen Mutter. Cirka zwei Jahrtausende vor dem Bau der großen Pyramiden begann man mit dem Tempelbau auf Malta, etwa zeitgleich mit Newgrange, in Großbritannien, wo 5000 v. Chr. zu Beginn der keltischen matriarchalischen Hochkultur ein unterirdischer Felsentempel gebaut wurde, der jährlich am 21. Dezember bei Sonnenuntergang vollkommen ausgeleuchtet wird. Stonehenge wurde erst 2000 Jahre später errichtet.
Auf Malta wurden einzigartige Funde gemacht. Es wurden 44 megalithische Tempel von enormer Größe ausgegraben, wobei Malta kleiner als Wien ist. Auf Malta fand man mehr Zeitzeugnisse der megalithischen Kultur der Göttin als auf dem Rest der Welt zusammengenommen. Bemerkenswert ist, dass keiner der Tempel in einem Geschichtslexikon verzeichnet ist. Wenn Malta überhaupt erwähnt wird, dann wird meist nur im gewohnt respektlosen Ton die "magna mater" im Kontext von „Fruchtbarkeitsriten“ erwähnt.
Die TempelbauerInnen von Malta waren in der Lage, Steine von immenser Größe (20 bis 60 Tonnen) zu bewegen. Sie erbauten die Tempel immer in der sitzenden Form der Großen Mutter in Form eines fünfblättrigen Kleeblattes, und immer mindestens zweimal nebeneinander. Die Tempel waren ein bis zwei Stockwerke hoch. Man fand sogar mehrere Tonmodelle dieser Tempel - interessant für Architekten, da es also Pläne und Miniaturmodelle gab. An einem Tempel wurde ca. 500 Jahre lang gebaut, das sind ca. 20 Generationen.
Malta heißt Mutter. Man fand alle bekannten Symbole der Großen Mutter. Tarxien liegt mitten in der Hauptstadt Valletta und war vollkommen verschüttet. Dort entdeckte man besonders bedeutende Zeugnisse der alten Kultur, so fand man im Tempel Tarxien eine überlebensgroße Statue der Göttin. In Hagar Qim entdeckte man einen Lebensbaum aus Stein. Dieser ist momentan als "neolithische Pflanze“ ausgeschildert!.
Mnadjdra ist einer der ältesten Tempel, und auch sehr gut erhalten, weil er aus herrlich bearbeiteten Korallensteinplatten besteht. Die Anlage von Ggantija ist gigantisch groß, wurde in der beschriebenen doppelten Ausführung gebaut (Baubeginn ca. 4000 v. Chr) und befindet sich auf der Insel Gozo. Noch heute erzählen die Menschen die Legende von der Erbauung durch eine „große Mutter“ für ihre Kinder.
Das Hypogäum in Hal Saflieni ist, wie der Name schon andeutet, unter der Erde. Es ist so unbeschreiblich einzigartig, dass man es sehen muss. Es ist ein heiliger Platz, der als Begräbnisstätte gehandelt wird, aber das ist unrichtig, denn die dort gefundenen Skelette stammen aus einer späteren Zeit. Auf vier Stockwerke tief unter die Erde wurde im Stein ein Tempel mit 33 Orakelkammern angelegt. Man fand zahlreiche Darstellungen der Göttin selbst, so zum Beispiel in Hal Saflieni die „Schlafende Göttin“. Aus Hagar Qim stammen die verschieden „Sitzenden Göttinnen“, die man aus ihren Steinsitzen herausgebrochen hat.
Aber nicht jedem ist die Entdeckung der alten Göttinnen recht. So erfährt man im Museum, dass das möglicherweise männliche Götter sein sollen! Nach einem Anschlag fundamentalistischer Christen auf einen Tempel, bei dem Unersetzliches zerstört wurde und die Regierung Maltas nicht interessiert war, die Sache aufzuklären, wurden die maltekischen Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Auch aus den Funden aus der Tempelzeit lässt einiges auf die Kultur schliessen, es gibt aber auch Rätsel auf. So fand man keine Waffen, oder andere Hinweise auf Kriege oder Gewalt, aber auch keine Hinweise auf Werkzeuge, die einen Tempelbau ermöglicht haben sollen. Man fand aber Schmuck und Werkzeuge zu dessen Herstellung. Die Tempelanlagen lassen auf ein umfassendes astronomisches Wissen schließen. (Sonnentore und Sonnenfenster, Mondfenster, Gesamtausrichtung der Tempel etc.) Man kann darüber viel im Internet lesen.
Paulus ging zuerst nach Malta, wo er fast am Biss einer Giftschlange gestorben wäre; er überlebte und konvertierte die Menschen auf der Insel der Mutter zum Christentum, erst dann ging er nach Rom.
von Vimala
Tempel von Gigantija


Hypogäum (unterirdischer Kultraum) von Hal Saflieni

Ghar Dalam

Mnajdra Tempel

Hagar Qim








Die Tempel Maltas:
Die Mittelmeerinsel Malta war schon 130.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung von Menschen besiedelt. Man fand auch interessante Spuren von einer kleinen Elefantenart und von kleinen Flusspferden.
7000 v.Chr. begann die maltekische Hochkultur der Grossen Mutter. Cirka zwei Jahrtausende vor dem Bau der großen Pyramiden begann man mit dem Tempelbau auf Malta, etwa zeitgleich mit Newgrange, in Großbritannien, wo 5000 v. Chr. zu Beginn der keltischen matriarchalischen Hochkultur ein unterirdischer Felsentempel gebaut wurde, der jährlich am 21. Dezember bei Sonnenuntergang vollkommen ausgeleuchtet wird. Stonehenge wurde erst 2000 Jahre später errichtet.
Auf Malta wurden einzigartige Funde gemacht. Es wurden 44 megalithische Tempel von enormer Größe ausgegraben, wobei Malta kleiner als Wien ist. Auf Malta fand man mehr Zeitzeugnisse der megalithischen Kultur der Göttin als auf dem Rest der Welt zusammengenommen. Bemerkenswert ist, dass keiner der Tempel in einem Geschichtslexikon verzeichnet ist. Wenn Malta überhaupt erwähnt wird, dann wird meist nur im gewohnt respektlosen Ton die "magna mater" im Kontext von „Fruchtbarkeitsriten“ erwähnt.
Die TempelbauerInnen von Malta waren in der Lage, Steine von immenser Größe (20 bis 60 Tonnen) zu bewegen. Sie erbauten die Tempel immer in der sitzenden Form der Großen Mutter in Form eines fünfblättrigen Kleeblattes, und immer mindestens zweimal nebeneinander. Die Tempel waren ein bis zwei Stockwerke hoch. Man fand sogar mehrere Tonmodelle dieser Tempel - interessant für Architekten, da es also Pläne und Miniaturmodelle gab. An einem Tempel wurde ca. 500 Jahre lang gebaut, das sind ca. 20 Generationen.
Malta heißt Mutter. Man fand alle bekannten Symbole der Großen Mutter. Tarxien liegt mitten in der Hauptstadt Valletta und war vollkommen verschüttet. Dort entdeckte man besonders bedeutende Zeugnisse der alten Kultur, so fand man im Tempel Tarxien eine überlebensgroße Statue der Göttin. In Hagar Qim entdeckte man einen Lebensbaum aus Stein. Dieser ist momentan als "neolithische Pflanze“ ausgeschildert!.
Mnadjdra ist einer der ältesten Tempel, und auch sehr gut erhalten, weil er aus herrlich bearbeiteten Korallensteinplatten besteht. Die Anlage von Ggantija ist gigantisch groß, wurde in der beschriebenen doppelten Ausführung gebaut (Baubeginn ca. 4000 v. Chr) und befindet sich auf der Insel Gozo. Noch heute erzählen die Menschen die Legende von der Erbauung durch eine „große Mutter“ für ihre Kinder.
Das Hypogäum in Hal Saflieni ist, wie der Name schon andeutet, unter der Erde. Es ist so unbeschreiblich einzigartig, dass man es sehen muss. Es ist ein heiliger Platz, der als Begräbnisstätte gehandelt wird, aber das ist unrichtig, denn die dort gefundenen Skelette stammen aus einer späteren Zeit. Auf vier Stockwerke tief unter die Erde wurde im Stein ein Tempel mit 33 Orakelkammern angelegt. Man fand zahlreiche Darstellungen der Göttin selbst, so zum Beispiel in Hal Saflieni die „Schlafende Göttin“. Aus Hagar Qim stammen die verschieden „Sitzenden Göttinnen“, die man aus ihren Steinsitzen herausgebrochen hat.
Aber nicht jedem ist die Entdeckung der alten Göttinnen recht. So erfährt man im Museum, dass das möglicherweise männliche Götter sein sollen! Nach einem Anschlag fundamentalistischer Christen auf einen Tempel, bei dem Unersetzliches zerstört wurde und die Regierung Maltas nicht interessiert war, die Sache aufzuklären, wurden die maltekischen Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Auch aus den Funden aus der Tempelzeit lässt einiges auf die Kultur schliessen, es gibt aber auch Rätsel auf. So fand man keine Waffen, oder andere Hinweise auf Kriege oder Gewalt, aber auch keine Hinweise auf Werkzeuge, die einen Tempelbau ermöglicht haben sollen. Man fand aber Schmuck und Werkzeuge zu dessen Herstellung. Die Tempelanlagen lassen auf ein umfassendes astronomisches Wissen schließen. (Sonnentore und Sonnenfenster, Mondfenster, Gesamtausrichtung der Tempel etc.) Man kann darüber viel im Internet lesen.
Paulus ging zuerst nach Malta, wo er fast am Biss einer Giftschlange gestorben wäre; er überlebte und konvertierte die Menschen auf der Insel der Mutter zum Christentum, erst dann ging er nach Rom.
von Vimala
Tempel von Gigantija


Hypogäum (unterirdischer Kultraum) von Hal Saflieni

Ghar Dalam

Mnajdra Tempel

Hagar Qim








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